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Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Ethik der Digitalisierung

  • Digitalisierungsbeauftragte/r
  • Vollzeit
  • Tertiärer und post-sekundärer, nicht tertiärer Unterricht
  • Oldenburg, Niedersachsen
  • Vor 3 Tagen veröffentlicht

Stellenbeschreibung

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sucht

Vergütung

E13 TV-L

Stellenumfang

75%

Einrichtung

Fakultät IV - Human- und Gesellschaftswissenschaften, Institut für Philosophie, Digital Social Sciences and Humanities (DSSH)

Dienstort

Oldenburg (Oldb)

Bewerbungsfrist

24.10.2026

Beschäftigungsbeginn

zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Befristet

bis zum 30.09.2030

Über uns

Die Carl von Ossietzky Universität erhält vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der VolkswagenStiftung aus der Förderlinie „Potenziale strategisch entfalten“ für ihre Profilschärfung und zur Stärkung ihrer nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit 22,5 Mio. Euro für das Projekt „A Programme for Excellence. Developing Strengths and Building Potentials by Interdisciplinary and International Networking“. Teil davon ist eine strategische Entwicklung im Bereich Digital Social Sciences and Humanities (DSSH), um die Universität als international sichtbaren Standort für digitale Innovation in den Geistes- und Sozialwissenschaften dauerhaft zu etablieren. Dazu gehört die hier ausgeschriebene Stelle, die im Fakultätsschwerpunkt „Entangled Cultures Digital and Reflective Data Exploration“ beheimatet ist. Die Stelle ist an der Professur für Ethik der Digitalisierung (Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff) angesiedelt. Zu den Schwerpunkten der Abteilung Ethik der Digitalisierung gehören der Einfluss großer Technologieunternehmen auf demokratische Gesellschaften, Formen der Vermachtung im Bereich der Digitalisierung und Datafizierung, die Ethik und Politik immersiver Technologien sowie neue Formen des technologischen Autoritarismus und dessen ideologische Grundlagen.

Ihre Aufgaben

Entwicklung eines eigenen Forschungsprojekts zu den ethisch-gesellschaftlichen Konsequenzen des Einsatzes digitaler Methoden in den Geistes- und Kulturwissenschaften, insbesondere im Kontext der Kulturerbeforschung – mit einem Schwerpunkt auf digitalen Infrastrukturen, Datenpraktiken, algorithmischen Entscheidungssystemen und Fragen digitaler Souveränität und der Abhängigkeit von Plattformen (Big Tech)

Mitarbeit bei der Entwicklung inter- und transdisziplinärer Forschungsfragen an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Datenwissenschaft – insbesondere im Bereich der digitalen kulturellen Verflechtungsgeschichte und der Kulturdatenexploration sowie zu Fragen der digitalen Wissensproduktion, Dateninfrastrukturen, algorithmischen Verfahren und ihrer gesellschaftlichen sowie epistemischen Implikationen im Kontext einer reflexiven digitalen Transformation.

Mitarbeit bei der Entwicklung eines DSSH-Labors als zentrale Forschungs- und Ausbildungseinrichtung,

Mitentwicklung und Durchführung von Lehrveranstaltungen im Themenbereich „Reflexive digitale Transformation”,

Mitarbeit bei der Entwicklung eines gemeinsamen DSSH-Verbundforschungsantrags gemeinsam mit den einschlägigen Professuren und anderen Institutionen – ausgerichtet auf große Förderinstitutionen (DFG, Horizon Europe, VolkswagenStiftung usw.).

Ihr Profil

Erforderlich ist / Einstellungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom (Uni)) in Philosophie oder einem vergleichbaren Fachgebiet,
  • Publikationen in den Bereichen Ethik der Digitalisierung, Digital Humanities, Digital Cultures, Platform Studies, Critical Data Studies, Technikphilosophie, Kulturerbeforschung oder verwandten Fachgebieten,

exzellente Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Erwünscht sind / Von Vorteil sind

Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit

Abgeschlossene Promotion oder mindestens eingereichte Dissertation in Philosophie oder einem verwandten Fachgebiet

Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten

  • ein lebendiges, fruchtbares, interdisziplinäres und zunehmend internationales Umfeld,
  • die Mitarbeit an der Einrichtung eines innovativen DSSH-Labs, das die Zukunft der Geistes- und Sozialwissenschaften im digitalen Zeitalter mitgestaltet,
  • die strategische und inhaltliche Mitarbeit an einem Verbundantrag, der das eigene Forschungsprofil schärft,
  • die Nutzung des internationalen und interdisziplinären Netzwerks des Critical Data Labs (Carl von Ossietzky Universität / Humboldt Universität Berlin),
  • eine familienfreundliche Arbeitsatmosphäre sowie flexible Arbeitsbedingungen.

Unser Anspruch

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Weitere Informationen

Die eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation (Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen) ist möglich.

Kontakt

Fragen zur Stelle beantwortet Ihnen gerne Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff, .

Jetzt bewerben

  • Bitte senden Sie bis zum 24.10.2026 Ihre Bewerbung per E-Mail an
  • Neben den üblichen Unterlagen (CV, Zeugnisse/Nachweise, Publikationsliste, Lehrveranstaltungsliste, Liste eingeworbener Drittmittel etc.) sind Sie eingeladen, folgende Dokumente beizufügen:
  • ein Forschungskonzept im Bereich DSSH im Sinne dieser Ausschreibung (maximal vier Seiten/6.000 Zeichen),
  • ein Positionspapier (maximal 2 Seiten/3.000 Zeichen), in dem Sie Ihre Qualifikation mit den Aufgaben der Stelle verbinden.
  • Bewerbungen richten Sie bitte in einem einzigen PDF-Dokument mit dem Stichwort „DSSH-Ethik der Digitalisierung“ an Prof. Dr. Anna-Verena Nosthoff.

Vorteile an der Universität Oldenburg

30 Tage Urlaub

Sichere Vergütung nach Tarif

  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Flexible Arbeitszeit
  • Gesundheitsmanagement
  • Mobiles Arbeiten
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Unterstützung bei der Kinderbetreuung
  • Hochschulsport
  • Zertifikat Fahrradfreundlicher Arbeitgeber
  • Corporate Benefits
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Datenschutz

Datenschutzhinweise für Bewerber*innen gemäß Art. 13 DSGVO im Rahmen von Stellenausschreibungen

So bewerben Sie sich

  • Klicken Sie auf den Button unten, dadurch gelangen Sie zum Login-Formular unseres Bewerbungsportals.
  • Sofern noch nicht geschehen, klicken Sie dort bitte zunächst auf REGISTRIEREN, um ein Benutzerkonto anzulegen.
  • Hausinterne Bewerber*innen bitten wir, sich mit einer privaten E-Mailadresse als Bewerber*in zu registrieren. Die dienstliche E-Mailadresse der Universität ist der Mitarbeit an einer Besetzungskommission vorbehalten.
  • Nachdem Sie sich registriert haben, können Sie sich mit Ihren Zugangsdaten anmelden und dann Ihre Bewerbung starten.
  • Später können Sie sich jederzeit auf https://jobs.uni-oldenburg.de einloggen und dann auf Ihre Bewerbung zugreifen.
  • Allgemeine Informationen zum Bewerbungsportal finden Sie unter https://uol.de/bewerbungsportal .

Auf einen Blick

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