Stellenbeschreibung
#0122593
Vollzeit ( Anzahl 1 )
seit 18.09.2026
Bewerbungsfrist 11.10.2026
unbefristet
Über das Landeskriminalamt Thüringen
Das Landeskriminalamt Thüringen ist zentrale Dienststelle der Kriminalpolizei und übt im Rahmen seiner originären Zuständigkeiten die Fachaufsicht über die Verbrechensbekämpfung aus. Es wirkt dabei auf die planmäßige Zusammenarbeit aller mit Kriminalitätskontrolle befassten Dienststellen hin. In diesem Rahmen hält es Einsatzkräfte für Einsatz- und Ermittlungsunterstützungen vor, sammelt und bewertet zentral kriminalpolizeiliche Informationen und leitet grundsätzliche Bekämpfungsstrategien ab. In der Abteilung 6 Auswertungen und Er-mittlungen soll das bestehende Früherkennungs- und Bedrohungsmanagement weiter ausgebaut werden. Als wissenschaftlicher Mitarbei-ter innerhalb der Abteilung obliegt Ihnen dabei, die Kompetenzstelle durch fachliche und koordinierende Unterstützung mit entsprechender psychologischer Expertise strukturell zu implementieren.
Die Aufgaben umfassen insbesondere
Durchführung von individuellen Risikoanalysen und psychologische Fachberatung bei Risikoeinschätzungen im Phänomenbereich schwerer Gewaltkriminalität und Anwendung standardisierter Risk-Assessment-Instrumente
Durchführung von Gefährdungsanalysen potentieller Opfer
- Fortlaufende Einschätzung des Gefahrenpotentials von Personen mit Risikopotential für die Begehung schwerer zielgerichteter Gewalt
- Erarbeitung gerichtsverwertbarer Gutachten und Unterstützung bei der Erstellung polizeilicher Berichte
Empfehlung von polizeilichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr
Ressort- und länderübergreifende Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und Einrichtungen
Konzeption und Durchführung von Lehrgängen und Schulungen
Sie sollten sich bewerben, wenn Sie
über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Psychologie mit den Studien-schwerpunkten forensische Psychologie oder Rechtspsychologie verfügen. Die Bereitschaft zur erweiterten Sicherheitsüberprüfung (Ü 2) nach dem Thüringer Sicherheitsüberprüfungsgesetz wird vorausgesetzt und ist mit der Bewerbung zu erklären.
Wünschenswert sind
- gute Kenntnisse in forensischer Psychologie oder Rechtspsychologie, insbesondere in der Erstellung von Prognosegutachten unter Anwendung von psychodiagnostischen Analyseverfahren und Risk-Assessment-Instrumenten
- nachgewiesene phänomenologische Grundkenntnisse im Bereich der Gewaltkriminalität
- eine mindestens 3-jährige einschlägige praktische Fach-erfahrung in einem entsprechenden Berufsbild (z. B. forensische Behandlung, Diag-nostik oder Prognostik)
ausgeprägte Fähigkeit zum teamorientierten Handeln
- sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise, ausgeprägte kognitive und organisatorische Fähigkeiten
- hohe psychische Belastbarkeit, Entscheidungsfähigkeit und Verant-wortungsübernahme
- die Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung wird vorausgesetzt (Bewältigung bedeutender/zeitkritischer/ komplexer Maßnahmen in Zusammenhang mit der regulären Aufgabenerledigung).
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- Thüringer Ministerium für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung Referat 46 - Thüringer Polizei
Kontaktdaten anzeigen
- Kranichfelder Straße 1
- 99097 Erfurt
- Herr Maik Armerling 0361 57 33 13692 maik.armerling@tmikl.thueringen.de
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