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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl Power-to-X Technologien im Bereich der CO2-Elektrolyse mit der Möglichkeit zur Promotion (m/w/d)

  • Vollzeit
  • Tertiärer und post-sekundärer, nicht tertiärer Unterricht
  • Erlangen, Bayern
  • Vor 14 Tagen veröffentlicht

Stellenbeschreibung

Wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl Power-…

Der Lehrstuhl für Power-to-X-Technologien ist im Department Chemie- und Bioingenieurwesen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) eingebettet. Unsere Forschung entwickelt Lösungen für die Transformation der chemischen Industrie hin zur Nutzung nachhaltiger Rohstoffe und grünem Strom. Das inspirierende Forschungsumfeld verbindet Technologietransfer und enge Kontakte zur Industrie mit Grundlagenforschung sowie Experiment und Simulation. Das interdisziplinäre und internationale Team unterstützt und bereichert sich gegenseitig bei der Forschung und Projektbearbeitung.

Wir haben einiges zu bieten: Unsere Benefits

  • Regelmäßiger Stufenanstieg und steigendes Gehalt nach Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) beziehungsweise Besoldung nach BayBesG sowie zusätzliche Jahressonderzahlung
  • Urlaubsanspruch von 30 Tagen pro Kalenderjahr bei fünf Arbeitstagen pro Woche, mit zusätzlichen freien Tagen am 24. und 31. Dezember

Betriebliche Altersversorgung sowie vermögenswirksame Leistungen

Intensive Begleitung in der wissenschaftlichen Qualifikationsphase

Gemeinsame Aktivitäten im Team

  • Arbeitsplätze in fußläufiger Nähe zum öffentlichen Nahverkehr (S-Bahn)
  • Familienfreundliche Umgebung mit Ferien- und Kinderbetreuungsangeboten

Flexible Arbeitszeitregelungen

Vielfältige Weiterbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten

Ihre Aufgaben

Der Übergang zu einer nachhaltigen chemischen Industrie erfordert neue Ansätze, um den Einsatz fossiler Kohlenstoffquellen zu reduzieren und CO₂ als wertvollen Ausgangsstoff zu etablieren. Die elektrochemische CO₂-Konversion bietet die Möglichkeit, wertvolle Chemikalien unter Nutzung erneuerbaren Stroms herzustellen. Während die CO₂-Elektrolyse überwiegend in wässrigen Elektrolyten untersucht wurde, eröffnen organische Elektrolyte neue Möglichkeiten für die direkte Synthese organischer Produkte, doch ihre Reaktions- und Transportphänomene sind bislang unzureichend verstanden.

Die durchzuführende Forschung ist Teil des Verbundprojekts „disruptiveGDE' mit Partnern von der TU Darmstadt, dem KIT und dem Unternehmen Gaskatel. Es werden druckgeregelte Gasdiffusionselektroden (GDE) als Plattformtechnologie für die kontinuierliche elektroorganische Synthese erforscht. Durch die Regelung des Differenzdrucks zwischen Gas- und Flüssigkeitsseite an der GDE können die Gas-Flüssig-Grenzfläche und die Benetzung der Elektrode aktiv gesteuert werden. Dieser Ansatz soll Einschränkungen wie Fluten, unzureichende Benetzung und unzureichenden Stofftransport überwinden. Ein automatisierter Versuchsstand mit Elektrolysezelle mit optischem Zugang wurde in einem Vorgängervorhaben entworfen und in Betrieb genommen und ermöglicht die direkte Beobachtung der Elektrodenbenetzung während des Betriebs.

Die durchzuführenden Forschung zielt darauf ab durch Material- und Prozessvariation besser zu verstehen, wie die Gas-Flüssig-Grenzfläche an der GDE den Stofftransport, die elektrochemische Reaktion und die Produktselektivität beeinflusst. Hierfür wird die gekoppelte Elektrosynthese von Cyanessigsäure aus elektrochemisch reduziertem CO₂ und Acetonitril als Modellreaktion genutzt und ist es geplant weiter Reaktionen zu untersuchen und die gewonnenen Erkenntnisse zu übertragen. Konkrete Aufgaben sind somit:

Durchführen von Flusszellenexperimenten mit organischem Elektrolyten

Variation an Metallnetzgeometrien und Schichtaufbauten

Variation von Differenzdruck, Flussraten, Mediatoren, Elektrolyt und Leitsalz

Analyse von chemischer Zusammensetzung und FE

  • Auswerten der Ergebnisse
  • Zusammenarbeit mit den Projektpartnern
  • Aufbereiten der Ergebnisse in Präsentationen und Artikeln

Ihr Profil

  • Sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Diplom [Uni]) im Bereich Chemieingenieurwesen, Technische Chemie oder einer vergleichbaren Qualifikation
  • Sehr gute Kenntnisse in der Elektrochemie und Flusszellenexperimenten
  • Sehr gute Kenntnisse in organischen Reaktionen und Analytik z.B. mittels HPLC
  • Sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise in einem technisch-chemischen Labor

Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten

Hohe Team- und Kommunikationsfähigkeit

Interesse an experimenteller Forschung und der Entwicklung innovativer elektrochemischer Verfahren

Stellenzusatz

Die Möglichkeit zur Promotion auf dem Forschungsthema wird gegeben.

Kontakt

Prof. Bastian Etzold

  • E-Mail: bastian.etzold@fau.de
  • Telefon: +49 9131 85-65000

Auf einen Blick

30 Tage Urlaub und mehr
Bezahlte Fortbildung
Betriebliche Altersvorsorge
Tarifbindung
Flexible Arbeitszeiten
Prämie oder Bonus
Kinderbetreuung

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