Stellenbeschreibung
Baden-Württemberg
Stuttgart
Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Baden-Württemberg beobachtet verfassungsfeindliche Bestrebungen und sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten und unterrichtet die politisch Verantwortlichen sowie die Bürgerinnen und Bürger über drohende Gefahren.
Ihre Aufgaben
Auswertung und analytische Aufbereitung von Informationen über unterschiedliche extremistische und terroristische Bestrebungen mit Auslandsbezug
offene und verdeckte Informationserhebung im Internet
- Aufklärung von extremistischen Strukturen und Aktivitäten in Baden-Württemberg
- Erstellung von Aktenvermerken und Berichten für verschiedene Zielgruppen
- Prüfung, Veranlassung und Begleitung nachrichtendienstlicher Mittel (z. B. Observationen)
Kooperation und Austausch mit anderen Behörden
Ihr Profil
analytisches Denkvermögen und strukturierte Arbeitsweise, auch unter Zeitdruck
präzise schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
- fundierte Kenntnisse im professionellen Monitoring digitaler Plattformen sowie in der Identifikation extremistischer Narrative und Radikalisierungstrends
- sehr gute Sprachkenntnisse in Türkisch, Arabisch oder Kurmandschi in Wort und Schrift
- fundiertes Verständnis für nationale sowie internationale politische Zusammenhänge und aktuelle zeitgeschichtliche Diskurse
Selbstorganisation und administratives Talent
soziale und interkulturelle Kompetenzen
Bewerben können sich qualifizierte Beamtinnen und Beamte mit einem guten Ergebnis der Laufbahnprüfung für den gehobenen Verwaltungs- oder Polizeivollzugsdienst, der Allgemeinen Finanzverwaltung und der Rentenversicherung. Die Stelle ist nach Bes. Gr. A 12 LBesGBW bewertet, aktuell steht jedoch nur eine Stelle bis zur Bes. Gr. A 11 LBesGBW zur Verfügung. Bei der Versetzung von Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten berücksichtigt der Arbeitgeber die Mindestverweildauer des jeweiligen regionalen Polizeipräsidiums.
Außerdem können sich auch qualifizierte Personen mit einem gut abgeschlossenen Studium folgender Studienfachrichtungen bewerben: Verwaltungswissenschaften, Politikwissenschaften, Friedens- und Konfliktforschung, Internationale Studien, Europäische Studien, Soziologie, Psychologie, Gender Studies, Middle Eastern Studies, Medien- und Kultursoziologie, Liberal Arts & Sciences, Kulturwissenschaften, Geschichte, Bibliothek und digitale Information, Crossmedia-Redaktion/Public Relations, Digital- und Medienwirtschaft, Werbung und Marktkommunikation. Bei ausländischen Studienabschlüssen bittet der Arbeitgeber um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss.
Der Arbeitgeber bietet
sinnstiftende, verantwortungsvolle sowie krisensichere Tätigkeit
- Onboarding-Konzept mit einer Vielzahl an Fort- und Weiterbildungen
- gezielte Einarbeitung mit persönlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern am Arbeitsplatz
flexible Arbeitszeiten
Mobilitätszuschuss (JobTicket BW, JobBike BW)
anteilig auf Arbeitszeit Dienst- und Präventionssportangebote
Tarifbeschäftigte haben außerdem einen Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen, erhalten eine Betriebsrente (VBL) sowie eine Jahressonderzahlung.
Vergütung analog TV-L E 9 b
Da das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg den Anteil von Frauen erhöhen möchte, werden diese ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen werden begrüßt und bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Nach § 10 Landessicherheitsüberprüfungsgesetz Baden-Württemberg haben sich die Bewerberinnen und Bewerber vor der Aufnahme der Tätigkeit einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung mit Sicherheitsermittlungen zu unterziehen. Zwingende Voraussetzung für eine Einstellung im LfV ist die deutsche Staatsangehörigkeit.
Für weitere Auskünfte stehen Ihnen gerne Frau Ferrari (Leiterin Personalreferat) entweder unter der Ruf-Nr. 0711/9544-323 oder per E-Mail unter E-Mail Link: Personal@lfvbw.bwl.de (nur für Rückfragen – keine Bewerbungen) und für fachliche Fragen Frau Bayrak unter Tel. 0711/9544-234 zur Verfügung.
Bewerben können Sie sich über das Externer Link: Online-Bewerberportal bis zum 27. September 2026.
Berlin
Referentin bzw. Referent der Arbeitsgruppe III C 1 - Strategische Steuerung der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus, der Deradikalisierung und der Radikalisierungsprävention
Berlin
Das Land Berlin ist mit ca. 136.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber der Region. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport ist mit ihrem Dienstsitz im Alten Stadthaus in Berlin-Mitte Arbeitgeberin für rund 1.900 Beschäftigte. Mit der Polizei Berlin und der Berliner Feuerwehr als den nachgeordneten Behörden sorgt der Arbeitgeber täglich für die Sicherheit der Menschen in der Stadt. Zu den Aufgaben der Senatsverwaltung für Inneres und Sport gehören außerdem die Organisation von Wahlen sowie der Schutz der Bevölkerung vor Katastrophen. Zuständig für Sport, unterstützt die Senatsverwaltung für Inneres und Sport den Breiten- sowie Spitzensport und organisieren hochkarätige Sportveranstaltungen für Berlin. Mit dem Landesamt für Einwanderung und dem Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten erbringt die Senatsverwaltung für Inneres und Sport Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Für das gesamte Land Berlin gewinnt und betreut sie die Nachwuchskräfte und leistet so einen wesentlichen Beitrag zu der Zukunft des öffentlichen Dienstes der Stadt.
Ihre Aufgaben
- Prüfung, Bewertung und Aufbereitung von Sachverhalten im islamistischen Terrorismus
- Analyse und Auswertung des aktuellen akademischen Forschungsstandes, Erkennen von Trends, Aufbereitung von (polizeilichen) Lagebildern und Statistiken sowie Nutzbarmachung der Erkenntnisse im Rahmen des Aufgabengebietes
- Koordinierung und Strukturierung von Initiativen, Projekten und Maßnahmen zur Deradikali-sierung und Radikalisierungsprävention im Land Berlin
Konzipierung und Durchführung von Fachvorträgen
- Stellvertretende Leitung sowie Mitarbeit in der Geschäftsstelle des Deradikalisierungsnetz-werkes (DeRadNet) sowie der Rückkehrkoordination
- Vernetzung und Austausch mit wissenschaftlichen Akteuren sowie Austausch und Abstimmung zwischen den Sicherheitsbehörden, insbesondere Polizei und Verfassungsschutz, anderen staatlichen Stellen und zivilgesellschaftlichen Akteuren
- Gremienarbeit und Erstellen von Vorlagen, Reden und Grußworten sowie Bearbeitung von Anfragen mit Themenbezug
- Beteiligung an ressort- und institutionsübergreifenden Koordinierungs- und Beratungsgremien auf Landes- und Bundesebene und Teilnahme an internationalen Austauschformaten
Planung, Durchführung und Moderation von Veranstaltungen
- Bearbeitung der Inhalte der bzw. Teilnahme an Sitzungen der Landeskommission Berlin gegen Gewalt zu den Themenfeldern Deradikalisierung und Radikalisierungsprävention
- Fachaufsichtliche Begleitung und Steuerung polizeilicher Maßnahmen im Phänomenbereich Islamismus einschließlich Gefährdermanagement
Bereitschaft zu Dienstreisen
Ihr Profil
Beamtinnen und Beamte müssen die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Laufbahnfachrichtung allgemeiner Verwaltungsdienst, Laufbahnzweig nichttechnischer Verwaltungsdienst erfüllen.
Tarifbeschäftigte müssen über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom Universität, Master, Staatsprüfung oder vglb. Studienabschlüsse) der Sozialwissenschaften, Islamwissenschaften, Verwaltungswissenschaften, Rechtswissenschaften oder Politikwissenschaften verfügen.
Kenntnisse im Bereich Deradikalisierung und Radikalisierungsprävention
Fremdsprachenkenntnisse (Englisch, Sprachniveau mindestens B2)
Der Arbeitgeber bietet
modernes Gesundheitsmanagement und präventive Angebote für alle Lebenslagen
wertschätzendes, diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld
- Work-Life-Balance
- gute Verkehrsanbindung
- Firmenticket
abgestimmte Fortbildungsangebot
Entgelt analog TV-L E 13
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden bei bestehender Unterrepräsentanz und gleichwertiger Qualifikation (Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) bevorzugt berücksichtigt. Der Arbeitgeber schätzt und fördert die Vielfalt und Chancengleichheit und heißt daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.
Bewerbungen sind bis zum 1. Oktober 2026 möglich unter Externer Link: diesem Link .
Hessen
Übungsleitung für Projekt „Gewaltprävention und Empowerment durch geschlechterreflektierende Jungenarbeit“ (10 %)
Frankfurt am Main
Artikel 12 der Istanbul-Konvention verlangt in Abs. 4. von allen staatlichen Stellen, „die erforderlichen Maßnahmen (zu treffen), um alle Mitglieder der Gesellschaft, insbesondere Männer und Jungen, zur aktiven Beteiligung an der Verhütung aller in den Geltungsbereich dieses Übereinkommens fallenden Formen von Gewalt zu ermutigen“ und in Abs. 5. sicherzustellen, „dass Kultur, Bräuche, Religion, Tradition oder die sogenannte „Ehre“ nicht als Rechtfertigung für in den Geltungsbereich dieses Übereinkommens fallende Gewalttaten angesehen werden.“
Das Projekt soll sich an Jungen* und junge Männer* im Alter von 12-23 Jahren mit (post-) migrantischem Hintergrund richten. Es will sie bewegen, patriarchale Strukturen in der Gesellschaft, Kultur, Religion und in ihrem persönlichen Umfeld zu reflektieren. In Workshops werden
Auf einen Blick
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