Stellenbeschreibung
Job-ID: V000003499
Einsatzort: Düsseldorf
Startdatum: 01.03.2026
Behörde: Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen
- Bezahlung: A 12 LBesO A NRW (LG 2.1), EG 12 TV-L (LG 2.1)
- Bewerbungsfrist: 20.02.2026
Unser Angebot
- Aufgabenvielfalt
- Sinnvolle gesellschaftlich relevante Tätigkeit
- Gute Fortbildungsmöglichkeiten
- Ein modernes Arbeitsumfeld
- Flexible Arbeitszeitmodelle
- Kostenlose Parkplätze
- Behördliches Gesundheitsmanagement
- Gute ÖPNV Anbindung
- Gute Vereinbarkeit von Familie & Beruf
Jobsicherheit
Die Wahrnehmung der Tätigkeit in Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.
Die sowie persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe EG 12 TV-L.
Für Verwaltungsbeamte/ Verwaltungsbeamtinnen ist die Funktion mit einer Beförderungsmöglichkeit nach A 12 LBesO A NRW verknüpft. Die Beförderungsmöglichkeit der künftigen Stelleninhaberin / des künftigen Stelleninhabers nach A 12 LBesO A NRW steht unter dem Vorbehalt des erfolgreichen Ableistens einer sechsmonatigen Erprobungszeit gem. § 7 Abs. 4 LVO NRW. Aufgrund des Erfordernisses umfangreicher Fortbildungen soll die Funktion mindestens für die Dauer von drei Jahren wahrgenommen werden. Während der laufenden Mindestverwendungszeit ist eine Versetzung oder Umsetzung grundsätzlich nur aus besonderen dienstlichen oder außerordentlichen persönlichen Gründen möglich.
Ihre Aufgaben
Soweit eine mindestens dreijährige Berufserfahrung im Tätigkeitsfeld der Telekommunikationsüberwachung/informationstechnische Überwachung vorliegt, ist eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 12 TV-L vorgesehen. Bis zur Erreichung dieser dreijährigen Berufserfahrung, erfolgt zunächst eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe 11 TV-L.
Die Stellen sind in der Abteilung 4, Dezernat 44, Sachgebiet 44.1 zu besetzen.
Zur Abteilung 4 „Cybercrime-Kompetenzzentrum“ des LKA NRW gehören u. a. Ermittlungskommissionen für herausragende Verfahren im Bereich Computerkriminalität, die Auswertestelle für Kinderpornografie, die landeszentrale IuK-Ermittlungsunterstützung, die Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) sowie Dienststellen zur Auswertung, Analyse und Prävention der Computerkriminalität.
Der Aufgabenbereich des Dezernats 44 umfasst die informationstechnische Überwachung/Telekommunikationsüberwachung sowie die Digitale Forensik und Ermittlungsunterstützung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik. Polizeibeamtinnen/Polizeibeamte und Tarifbeschäftigte arbeiten im Dezernat 44 eng zusammen.
Das Aufgabengebiet des Sachgebietes 44.1 umfasst insbesondere Grundsatz-angelegenheiten der TKÜ, die Einsatz- und Ermittlungsunterstützung und die Operative TKÜ. Dazu zählen u. a. die Unterstützung bei der Auswertung von Verkehrsdaten, die Analyse und Lösung besonderer Problemstellungen sowie die TKÜ-Überwachung in Sonderfällen. Darunter fallen insbesondere die Durchführung forensischer Untersuchungen nicht dekodierter Daten und die Umsetzung nicht-standardisierter TKÜ-Maßnahmen mit Spezialtechnik (u.a. „Quellen-TKÜ“ und „Online-Durchsuchung“).
Zudem wird durch die Mitarbeitenden des gesamten Dezernates 44 die durchgehende Aufgabenwahrnehmung (24/7) der TKÜ-Administration durch Rufbereitschaft außerhalb der Geschäftszeit gewährleistet.
Dem Dezernat 44 gehört neben dem Sachgebiet 44.1 auch das Sachgebiet 44.2 „Telekommunikationsüberwachung, Durchführung/Service, TKÜ Betrieb“ sowie das Teildezernat 44.3 „Digitale Forensik, IuK-Ermittlungsunterstützung“ an.
Was Sie erwartet
Entwickeln, Analysieren und Anwenden von IT-Anwendungen für nicht-standardisierte ITÜ/TKÜ-Maßnahmen
Einrichten/Durchführen nicht-standardisierter ITÜ/TKÜ-Maßnahmen
Durchführen der forensischen Untersuchung von nicht dekodierten bzw. kryptierten Daten aus Überwachungsmaßnahmen
Weiterentwickeln forensischer Untersuchungsmethoden
- Wahrnehmen der zentralen TKÜ-Koordination im Rahmen der landesweiten Rufbereitschaft
- Bearbeitung, Vorbereitung und Fertigung von Stellungnahmen, Berichten, Konzepten
- Mitwirken an Tagungen und Besprechungen sowie Projekt- und Gremienarbeit
Mitwirken an der Fortbildung
Ihr Profil
Was wir zwingend erwarten
Abschluss eines Studiums (Bachelor bzw. entsprechender Hochschulabschluss) der Fachrichtung Informatik bzw. vergleichbarer technischer Fachrichtungen
oder
Verwaltungsbeamtin/ Verwaltungsbeamter (w/m/d) in der Polizeiverwaltung NRW der Laufbahngruppe 2.1 in der Besoldungsgruppe A 12 LBesO A NRW oder der Besoldungsgruppe
A 11 LBesO A NRW und Erfüllung der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für eine Beförderung nach A 12 LBesO A NRW sowie abgeschlossenem Studium (Bachelor oder FH) der Informatik, Elektrotechnik oder einer vergleichbaren technischen/naturwissenschaftlichen Fachrichtung
1 Gem § 7 Abs. 4 LVO NRW unter dem Vorbehalt des erfolgreichen Ableistens einer sechsmonatigen Erprobungszeit
Was wir uns wünschen
Sichere und adressatengerechte Kommunikation in Wort und Schrift
- Fundierte Kenntnisse der aktuell im Internet genutzten Netzwerkprotokolle
- Fundierte Kenntnisse zu aktuellen Betriebssystemen (Linux, Windows, Android, iOS)
Gute Kenntnisse zum Aufbau der Telekommunikationsnetze
Gute Kenntnisse der aktuellen Verschlüsselungstechnologien und im Bereich der Netzwerksicherheit
Bereitschaft zur intensiven Fortbildung
Gute englische Sprachkenntnisse
Berufserfahrung von mindestens 3 Jahren
Darüber hinaus bringen Sie folgende Kompetenzen mit
- Analytische Fähigkeit
- Eigenständigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- Teamfähigkeit
- Organisations- und Planungsfähigkeit
Über uns
Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen ist die Zentralstelle der Kriminalitätsbekämpfung in NRW. Wir entwickeln fortschrittliche Ermittlungsmethoden, analysieren verschiedenste Phänomenbereiche und führen anspruchsvolle Ermittlungsverfahren. Die Leistungen unserer rund 1.900 Beschäftigten sind in vielen Bereichen entscheidende Grundlage für die Verhütung und Aufklärung von Kriminalität in NRW.
Wir begrüßen Bewerbungen von Personen unabhängig von deren Geschlecht, ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.
Wir fördern die berufliche Entwicklung von Frauen. Daher werden Bewerbungen von Frauen besonders begrüßt. Frauen werden nach Maßgaben des LGG NRW bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Weiterhin bemühen wir uns um die Einstellung schwerbehinderter Menschen und ihnen Gleichgestellter im Sinne des § 2 SGB IX; Bewerbungen aus diesem Personenkreis sind ausdrücklich erwünscht.
Kontakt & Bewerbung
- Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich gerne an:
- Für fachliche Fragen:
Herr Schmitz
0211/939-4410
Für Fragen zum Bewerbungsverfahren
Frau Hegemann
0211/939-7271
Auf einen Blick
Anzeige nicht mehr aktuell? Stelle austragen


