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Museumsverband e.V. Sachsen-Anhalt

Wissenschaftliche Mitarbeit (w/d/m)

  • Teilzeit
  • Bibliotheken, Archive, Museen, botanische und zoologische Gärten
  • Bernburg (Saale), Sachsen-Anhalt
  • Vor 5 Wochen veröffentlicht

Stellenbeschreibung

Stellenausschreibung

Innerhalb der öffentlich-rechtlichen Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt ist in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin – unter Vorbehalt der noch ausstehenden Zuwendungsbewilligung – vom 15.12.2026 bis zum 31.10.2029 im Rahmen eines Forschungsprojektes eine Projektstelle

in der wissenschaftlichen Mitarbeit (w/d/m)

(Entgeltgruppe 13 TV-L, 20 Wochenstunden)

zu besetzen.

Das Forschungsprojekt „Bauliche und erinnerungskulturelle Strategieentwicklung für erhaltene NS-Tatorte mit komplexer Überlagerungsgeschichte am Beispiel des Schlosses Lichtenburg“, das in enger Kooperation mit der FH Aachen realisiert werden soll, zielt darauf ab, überlieferte bauliche Zeugnisse von NS-Tatorten der 1933 bereits massenhaft in Bestandsbauten eingerichteten frühen Konzentrationslager in Deutschland zu erforschen. Der Schlosskomplex Lichtenburg, der ab Juni 1933 als KZ genutzt wurde, soll als exemplarisches Untersuchungsobjekt und Fallstudie dienen.

Ziel des transdisziplinär angelegten Forschungsprojekts ist es, neue Strategien und Methoden für den zukünftigen

Umgang mit diesem komplexen baulichen Erbe zu entwickeln. Dabei sollen die erhaltenen baulichen

Zeugnisse in ihren unterschiedlichen, sich überlagernden Zeitschichten erforscht, dokumentiert und

gesichert sowie in geeigneter Weise sichtbar und für zukünftige Nutzungen weiterentwickelt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Bauforschung, Denkmalpflege, Architektur und

Erinnerungskultur. Neben der Untersuchung der materiellen Überlieferung werden Ansätze entwickelt und

erprobt, die es ermöglichen, die komplexe Geschichte der Orte und die damit verbundenen Herausforderungen

anschaulich und differenziert zu vermitteln. Dabei werden auch Fragen des zukünftigen Umgangs

mit den Gebäuden, ihrer Nutzung und ihrer Einbindung in erinnerungskulturelle Konzepte berücksichtigt.

Die entwickelten Forschungs- und Planungsansätze sollen erprobt und auf ihre Übertragbarkeit auf andere

NS-Tatorte geprüft werden.

Innerhalb des Forschungsprojektes obliegen Ihnen in der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin insbesondere folgende Aufgaben:

- Wissenschaftliche Forschungsarbeit,

- Eigenständige Archivrecherchen zur historischen Kontextualisierung der Baubefunde, insbesondere mit Blick auf die Zeit der Strafanstalt und der Konzentrationslager im Schloss Lichtenburg,

- Entwicklung eines strategischen Konzeptes zur Sichtbarmachung ausgewählter Befunde aus den unterschiedlichen Zeitschichten, insbesondere unter Berücksichtigung gedenkstättenpädagogischer und erinnerungskultureller Aspekte,

- Projektmanagement und Koordination des Forschungsprojektes innerhalb eines transdisziplinären Projektteams, Kommunikation im Projektteam,

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- Zusammenarbeit mit Praxispartnern,

- Teilnahme an den Projektworkshops und der Abschlusstagung,

- Publikationstätigkeit.

Wir bieten Ihnen

  • - tarifgerechte Bezahlung und betriebliche Altersvorsorge,
  • - flexible Arbeitszeiten und flexible Arbeitsplatzgestaltung,
  • - Fortbildungsmöglichkeiten,
  • - Gestaltungsraum in einem kleinen engagierten Team vor Ort und Zusammenarbeit innerhalb eins transdisziplinären Projektteams,
  • - kollegialer Austausch innerhalb der Stiftung.

Dafür erwarten wir von Ihnen

  • - ein abgeschlossenes Hoch- oder Fachhochschulstudium der Geschichts-, Politik- oder Kulturwissenschaften bzw. einer anderen tätigkeitsrelevanten Studienrichtung,
  • - nachweisbare wissenschaftliche Erfahrung in der eigenständigen Recherche, Auswertung und Kontextualisierung historischer Quellen,
  • - Erfahrung in der eigenständigen Konzeption und Bearbeitung wissenschaftlicher Projekte sowie in der strukturierten Aufbereitung und Präsentation von Forschungsergebnissen,
  • - sehr gute Kenntnisse der NS-Geschichte sowie der Nachkriegsgeschichte.

Darüber hinaus wünschen wir uns von Ihnen

  • - Team- und Kommunikationsfähigkeit,
  • - Erfahrung in der Entwicklung von Vermittlungs- oder Ausstellungskonzepten,
  • - Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Gedenkstätten, Museen, Denkmalbehörden, Hochschulen oder anderen kulturellen bzw. wissenschaftlichen Einrichtungen,
  • - die Bereitschaft zu Mobilität und ein Führerschein der Klasse B.
  • Die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt steht für Chancengleichheit, Vielfalt und eine diskriminierungsfreie
  • Arbeitskultur. Wir fördern die berufliche Gleichstellung nach den gesetzlichen Vorgaben. Diversität,
  • gegenseitiger Respekt und Offenheit prägen unsere Zusammenarbeit.
  • Wir begrüßen daher Bewerbungen aller Menschen. Über die Auswahl entscheiden ausschließlich Qualifikation,
  • Eignung und fachliche Leistung – unabhängig von ethnischer oder sozialer Herkunft, Nationalität, Geschlecht,
  • geschlechtlicher Identität, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung.
  • Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher
  • Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt, soweit nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende
  • Gründe überwiegen.
  • Sie haben Rückfragen zur Stellenausschreibung?
  • Zögern Sie nicht, die Leiterin der Gedenkstätte, Melanie Engler, unter folgender Telefonnummer zu kontaktieren: 035386 60 99 76.
  • Wir haben Ihr Interesse geweckt?
  • Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, die Sie bitte bis zum 04.10.2026 (Datum des Posteingangs) adressieren an:

Auf einen Blick

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Betriebliche Altersvorsorge
Tarifbindung
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