Stellenbeschreibung
Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert und sich zu einem herausragenden Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region entwickelt. Sie ist drittmittelstark, mehrfach prämiert in der Lehre, verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung und wurde als familienfreundlich ausgezeichnet. Rund 20.000 Studierende und 3.000 Beschäftigte arbeiten an drei Standorten – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – an einer der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.
In der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam ist im Rahmen eines gemeinsamen Berufungsverfahrens mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Professur nach dem Thüringer Modell zu besetzen:
Die Professur ist mit der Leitung des Bereichs Surveymethodik und -management am Soziooekonomischen Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) verbunden.
Das DIW und die Universität Potsdam beabsichtigen, ihre Zusammenarbeit auszubauen und damit innovationsfördernde Forschungs- und Arbeitsbedingungen für Professorinnen und Professoren, für universitäre und außeruniversitäre Forscherinnen und Forscher sowie für Studierende zu bieten.
Die Bereichsleitung „Surveymanagement und -methodik“ des SOEP am DIW beinhaltet die Weiterentwicklung der SOEP-Befragungen, die Förderung und Führung der zugehörigen Mitarbeitenden sowie eigene Forschung und Transfer sowohl im Bereich der Survey-Methodologie als auch in mindestens einem angewandten sozialwissenschaftlichen Forschungsfeld (z.B. Migration, Bildung, Arbeitsmarkt, soziale Mobilität, Einstellungs- und Wertewandel).
Die Professur soll den Bereich „Surveymethodologie“ und das inhaltliche sozialwissenschaftliche Forschungsfeld in Forschung und Lehre an der Universität Potsdam vertreten. Erwartet werden eine sehr gute Promotion im Bereich der empirischen Sozialforschung sowie herausragende Kenntnisse im Bereich der Surveymethodologie, die durch Erfahrung in der angewandten empirischen Forschung ergänzt werden. Einschlägige international sichtbare, wissenschaftliche Publikationen in diesen Bereichen werden vorausgesetzt.
Besonderes Engagement in der universitären Lehre im Bereich sozialwissenschaftlicher Studiengänge sowie die erfolgreiche Einwerbung nationaler und internationaler kompetitiv vergebener Drittmittel werden ebenfalls erwartet. Erwünscht sind ferner Managementerfahrung in (außer-)universitären Forschungseinrichtungen, Erfahrung in der Leitung von Forschungsprojekten und der Verwaltung von personellen und finanziellen Ressourcen sowie die Mitwirkung an der Doktorand/innenausbildung.
Für Fragen stehen Ihnen Prof. Dr. Ulrich Kohler (ulrich.kohler@uni-potsdam.de) sowie Prof. Dr. habil. Sabine Zinn (SZinn@diw.de) gerne zur Verfügung.
Die gemeinsame Berufung erfolgt nach dem „Thüringer Modell“ mit einer Lehrverpflichtung entsprechend BbgHG an der Universität Potsdam.
Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 und Nr. 4 Buchst. a des Brandenburgischen Hochschulgesetzes (BbgHG). Das Berufungsverfahren wird nach § 42 BbgHG durchgeführt.
Die Universität Potsdam und das DIW schätzen ihre Vielfalt und verfolgen die Ziele der Chancengleichheit und Diversität gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz. Die Universität und das DIW haben sich das strategische Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre deutlich zu erhöhen. Darum freuen sich die Universität Potsdam und das DIW auf die Bewerbung von qualifizierten Wissenschaftlerinnen. Schwerbehinderte Personen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt. Betreuungszeiten werden bei der Würdigung des wissenschaftlichen Werdeganges berücksichtigt. Eine Umsetzung der Gleichstellungs- und Diversitätsstandards im jeweiligen Arbeitsbereich wird erwartet.
Die Universität Potsdam unterstützt neu berufene Professor/-innen1 durch einen Dual Career Service und Coachingangebote.
Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 30.09.2026 per E-Mail an ausschreibungen@uni-potsdam.de. Weitere Informationen finden Sie un-
ter https://www.uni-potsdam.de/en/arbeiten-an-der-up/appointments/appointment-procedures/application
Gemäß dem Landesbeamtengesetz muss vor einer endgültigen Einstellung und Berufung in ein Beamtenverhältnis im Land Brandenburg eine Anfrage bei der Verfassungsschutzbehörde (sog. Regelanfrage) durchgeführt werden. Information über die Zulässigkeit und das Verfahren finden Sie hier.
Publication
- Forschung & Lehre: 31.08.2026
- ZEIT: 03.09.2026
- 1 Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (w/m/d).
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