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Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Universitätsprofessur für Geburtshilfe und Pränatale Medizin

  • Vollzeit
  • Tertiärer und post-sekundärer, nicht tertiärer Unterricht
  • Mainz, Rheinland-Pfalz
  • Vor 9 Wochen veröffentlicht

Stellenbeschreibung

Mit rund 8.000 Beschäftigten in den unterschiedlichsten Berufsgruppen ist die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einer der größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz. Wir betreuen über 300.000 Patient_innen jährlich - und sind gleichzeitig eine bedeutende Forschungs- und Ausbildungsstätte. Als Maximalversorger bieten wir Interessierten vielfältige Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiter zu entwickeln.

An der Universitätsmedizin Mainz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die

(analog Bes.-Gr. W2 LBesG)

zu besetzen.

Gesucht wird eine Persönlichkeit (m/w/d), die das Gebiet der Geburtshilfe und Pränatalen Medizin in Forschung, Lehre und Krankenversorgung vertritt. Im Bereich der Krankenversorgung übernimmt die Professur die Leitung des Bereichs Geburtshilfe und Pränatale Medizin in der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit im Department für Frauen-, Kinder- und Jugendgesundheit. Neben den entsprechenden fachlichen Qualifikationen wird sehr gute Leitungskompetenz mit teamorientierter und gestaltender Arbeitsweise sowie ausgeprägter Kommunikationsfähigkeit erwartet.

Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Aufgaben der Professur liegt in der Erforschung von Zusammenhängen der Pathologie der embryonalen und fetalen Entwicklung. Die Professur soll zudem ein wichtiges Bindeglied zu verschiedenen Forschungsschwerpunkten sein, wie zum Beispiel dem Forschungszentrum für Immuntherapie, dem Forschungszentrum für Translationale Neurowissenschaften und dem Forschungszentrum Translationale Vaskuläre Biologie sowie zum Institut für Molekulare Biologie und zum Centre for Healthy Ageing. Wissenschaftliche Kompetenz im ausgeschriebenen Fachgebiet ist durch Publikationen und Drittmitteleinwerbungen zu belegen.

Besondere Bedeutung kommt der Vernetzung und interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb des Departments für Frauen-, Kinder- und Jugendgesundheit, insbesondere mit den Bereichen Neonatologie, Kinderchirurgie, Kinderkardiologie sowie mit der Humangenetik und Hebammenwissenschaft, zu. Es besteht die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Seltene Erkrankungen. Außerdem trägt der Schwerpunkt der pränatalen Medizin maßgeblich zur Stärkung des interdisziplinären und hochaktuellen Forschungsfeldes Planetary Health an der Universitätsmedizin Mainz bei.

Der klinische Fokus liegt auf allen Bereichen der Geburtshilfe, auf der nichtinvasiven und der invasiven pränatalen Diagnostik sowie der Implementierung von Methoden der invasiven pränatalen Therapie. Eine leitende Funktion kommt der Professur insbesondere im Hinblick auf die Betreuung von Risikoschwangerschaften und -geburten einschließlich der Etablierung klinischer Standards und neuer Therapieverfahren zu. In der operativen Geburtshilfe sollen komplexe geburtshilfliche Eingriffe abgebildet und im Rahmen der Weiterbildung von Nachwuchskräften auch gelehrt werden. Voraussetzungen sind die ärztliche Approbation, eine abgeschlossene Weiterbildung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und die Schwerpunkt-Weiterbildung Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin. Wünschenswert ist die Qualifikation DEGUM II im Bereich der pränatalen Sonografie. Die Professur trägt zudem zur Anwendung von digital- bzw. KI-gestützten Systemen im Bereich der sonographischen Diagnostik bei.

Die Professur bildet die Lehre im Bereich der Geburtshilfe und Perinatalmedizin ab. Eine Verzahnung mit dem Studiengang Hebammenwissenschaft

ist gewünscht. Die Professur soll die Entwicklung der innovativen, fächerübergreifenden Lehre und Prüfungen für den Bereich der Geburtshilfe im

Simulationslabor für Studierende der Humanmedizin und Hebammenwissenschaft proaktiv mitgestalten. Weiterhin setzt die Professur die Bereitschaft

voraus, wissenschaftliche Nachwuchsförderung und hochschulische Weiterbildung zu gewährleisten. Gefordert sind sowohl nachweisbare

Lehrkompetenz als auch die Habilitation oder alternativ Leistungen gemäß § 49 Abs. 1 Nr. 4 a) in Verbindung mit §

49 Abs. 2 Hochschulgesetz des

Landes Rheinland-Pfalz.

Alle übrigen Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 49 Hochschulgesetz des Landes Rheinland-Pfalz.

Grundsätzlich ist eine Einstellung in ein privatrechtliches Dienstverhältnis zur Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vorgesehen.

Bei erfolgreichen Bewerbungen von Personen, die sich bereits in einem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit befinden, ist eine Fortsetzung

des Beamtenverhältnisses gemäß § 20 Abs. 2 Universitätsmedizingesetz möglich. Das Land Rheinland-Pfalz, die Johannes Gutenberg-Universität

Mainz und die Universitätsmedizin vertreten ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwarten eine hohe Präsenz der Lehrenden

an der Universität. Da mit der Professur sowohl Tätigkeiten in der Krankenversorgung als auch in der Lehre deutschsprachiger Studiengänge

verbunden sind, werden die hierfür erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache vorausgesetzt. Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität

Mainz ist bestrebt, den Anteil der Frauen am wissenschaftlichen Leitungspersonal zu erhöhen und bittet daher insbesondere Wissenschaftlerinnen,

sich zu bewerben. Menschen mit Schwerbehinderung und die Ihnen nach §

2 Abs. 3 SGB IX gleichgestellten Menschen mit

Behinderung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Universitätsmedizin Mainz ist Mitglied im Dual-Career-Netzwerk

Metropolregion Rhein-Main und unterstützt Partner_innen neu einzustellender Spitzenkräfte bei ihrer Stellensuche. Zudem unterstützt die Universitätsmedizin

Mainz Berufene bei der Vermittlung von Kinderbetreuungsplätzen. Die Universitätsmedizin Mainz ist seit 2024 mit dem Gütesiegel für

faire und transparente Berufungsverhandlungen in der Hochschulmedizin des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) ausgezeichnet.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Forschungs-, Lehr- und Gleichstellungskonzept, Interventions-/OP-Katalog) einschließlich des Nachweises der bisherigen Lehrtätigkeit (inkl. Lehrzertifikate, ggf. Lehrevaluationen), Drittmitteleinwerbungen und Publikationen bis zum 27.09.2026 zu richten an den

Wissenschaftlichen Vorstand der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Herrn Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees.

Bitte bewerben Sie sich über das Bewerbungsportal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das Sie unter folgendem Link erreichen:

https://berufungsportal.uni-mainz.de/datenabfrage/Geburtshilfe_PraenataleMedizin

Für Fragen und weitere Informationen steht Ihnen das Ressort Forschung und Lehre der Universitätsmedizin Mainz unter berufungen.um@unimainz.de oder telefonisch unter +49 6131/39-29546 zur Verfügung.

With approximately 8000 employees, the University Medical Center of Johannes Gutenberg University Mainz (Germany) is one of the largest employers in the State of Rhineland-Palatinate. Our center treats more than 300,000 patients every year and is also a prominent institution for research and education. As a maximum care hospital, we offer numerous opportunities for personal and professional development.

Mainz University Medical Center invites applications for the position of

University Professor of Obstetrics and Prenatal Medicine

(corresponding to salary grade W2 LBesG)

to be filled at the earliest possible date.

We are seeking a candidate to represent the field of obstetrics and prenatal medicine in research, teaching, and clinical care. In the field of clinical care, the professor will head Obstetrics and Prenatal Medicine at the Division (Klinik und Poliklinik) of Obstetrics and Gynecology within the Department of Womens, Childrens, and Adolescent Health. In addition to the relevant professional qualifications, the candidate is expected to possess strong leadership skills and should exhibit a team-oriented and creative approach to work as well as pronounced communication skills.

The focus of the professorships research activities lies in researching the pathological mechanisms underlying embryonic and fetal development. The professor is also to serve as an important link between key research areas, such as the Research Center for Immunotherapy, the Focus Program Translational Neurosciences, the Center for Translational Vascular Biology, as well as to the Institute of Molecular Biology and the Centre for Healthy Ageing. The candidate must be able to demonstrate scientific expertise in the advertised field through publications and the acquisition of third-party funding.

Networking and interdisciplinary collaboration within the Department of Womens, Childrens, and Adolescent Health are of particular importance, especially with the fields of neonatology, pediatric surgery, and pediatric cardiology, as well as human genetics and midwifery. There is an opportunity for collaboration with the Center for Rare Diseases. In addition, the focus on prenatal medicine contributes significantly to strengthening the interdisciplinary and highly relevant research area of planetary health at Mainz University Medical Center.

The clinical focus is on all areas of obstetrics, noninvasive and invasive prenatal diagnostics, and the implementation of invasive prenatal therapy methods. The position plays a leading role with regard to the care of high-risk pregnancies and births, including the establishment of clinical standards and new therapeutic procedures, in particular. In the field of surgical obstetrics, complex obstetric procedures are to be demonstrated and taught as part of the continuing education of early-career staff. Prerequisite is a medical license (Approbation) and completion of residency training as a specialist in obstetrics and gynecology and the subspecialty training Special Obstetrics and Prenatal Medicine. Desirable is the DEGUM Level II qualification in prenatal sonography. The professor also contrib

Auf einen Blick

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Kinderbetreuung

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