Stellenbeschreibung
April 26, 2019
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Servus zusammen,
Ich bin Valentin, Flugschüler im MPL-Kurs LHG 12 an der European Flight Academy. Mittlerweile befindet sich unser Kurs schon seit einigen Wochen in der zweiten Theoriephase und die alltägliche Lernroutine ist, nach kurzem Urlaub im Februar, bereits zurückgekommen.
An einem trüben und regnerischen Montag im März stand für uns ein ganz besonderes Highlight auf dem Tagesplan: Eine exklusive Werksführung für unseren Kurs bei der Lufthansa Technik in Hamburg.
An diesem Tag hatten wir morgens zunächst Unterricht eingeplant. Nach einer Doppelstunde HPL (Human Performance and Limitations) ging es dann endlich los. In Kolonne mit sechs Autos starteten wir zügig Richtung Hamburg durch.
Gerade erst angekommen, wurden wir sehr herzlich begrüßt und bekamen eine kleine Einführung mit ein paar Informationen über das Unternehmen. Danach durften wir nach kurzem Sicherheitscheck auf das Gelände. Und dieses ist durchaus sehr beeindruckend. Bereits 1955 wurde hier die erste Halle zur Flugzeugwartung in Betrieb genommen.
Seitdem hat sich viel verändert: Das Gelände ist mittlerweile so groß, dass man sich am besten mit dem werkseigenen Betriebsbus bequem von A nach B fahren lässt, anstatt selbst kilometerweit zu laufen. Dabei gleicht der Standort eher einer belebten Kleinstadt als einem verlassenen Industriegebiet.
Unsere Tour begann zunächst in einer Ausbildungswerkstatt. Etliche Maschinen, wie beispielsweise diese Standbohrmaschinen, reihen sich hier aneinander.
In der Ausbildungswerkstatt
Auch ein altes A320 Rumpfsegment bekamen wir zu Gesicht. Gut zu erkennen sind die Verstrebungen (Spanten und Stringer), welche die Rumpfstruktur neben der Außenhaut zusätzlich tragen. Diese Konstruktionsweise wird Halbschalenbauweise genannt. An diesem Segment üben Auszubildende Reparaturen am eigentlichen Rumpf, beispielsweise durch das Anbringen von Nietblechen zur Strukturverstärkung.
Rumpfsegment in sogenannter Halbschalenbauweise
In einem weiteren Teil der Halle bestaunten wir auch ein Triebwerk von General Electrics, welches beim Airbus A300, der Boeing 747 und bei der DC 10 eingesetzt worden ist. Dieses hat so viel Schub, dass man damit ein 23,2 Tonnen schweres Gewicht aus dem Stand senkrecht in der Luft halten könnte!
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