1. Start
  2. Stellen
  3. Sachbearbeiter/in
  4. Cottbus

Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR)

Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter (m/w/d) für Hinweisbearbeitung

  • Sachbearbeiter/in
  • Teilzeit
  • Öffentliche Verwaltung
  • Cottbus, Brandenburg
  • Vor 5 Tagen veröffentlicht

Stellenbeschreibung

Cottbus

  • Cottbus
  • Kategorie
  • Tags

Datum

17.09.2026

Im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg befindet sich die Polizeidirektion Süd. Sie umfasst territorial die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die kreisfreie Stadt Cottbus.

Im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg, Polizeidirektion Süd, ist in der Kriminalpolizei der Direktion im Dezernat Schwere Kriminalität im Kriminalkommissariat Besondere Ermittlung Cybercrime/Sexualisierte Gewalt gegen Kinder zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stellen zu besetzen:

Zwei Sachbearbeiterinnen/Sachbearbeiter (m/w/d) Hinweisbearbeitung

Dienstort: Cottbus

Die Stellen sind unbefristet und mit der Entgeltgruppe 9a, Teil I Anlage A zum TV-L bewertet.Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Tarifbeschäftigte.

Ihre Aufgaben

Kriminalpolizeiliche Ermittlungsunterstützung/Hinweisbearbeitung

z.B.

Fertigung von Strafanzeigen (u.a. im Deliktsbereich der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und Jugendliche/ Bearbeitung von NCMEC-Hinweisen) und ggf. weitere Sachbearbeitung

Bearbeitung kleinerer und mittlerer Sachverhalte einschließlich der Durchführung von Ermittlungen (z.B. Identifizierung tatsächlicher Nutzer von E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Internetaccounts), Aufbau einer Ermittlungsakte, Ermittlungsersuchen, Erkenntnisanfragen, Bearbeitung von Hinweisen sowie Sofortabschluss einfach gelagerter Sachverhalte

Prüfen von Gefahrenüberhängen (z.B. Hinweise auf einen womöglich noch andauernden sex. Missbrauch von Kindern) und Veranlassung von Sofortmaßnahmen

Sichtung und Bewertung von Beweismitteln hinsichtlich ihrer Strafbarkeit (z.B. kinder- und jugendpornografische Inhalte) und ggf. Anlegen von Beweismittelbänden für das Ermittlungsverfahren

Unterstützung bei der Erstellung strategischer und operativer Analysen

Unterstützung bei Außenermittlungen oder Durchsuchungsmaßnahmen

Administrative Aufgaben

Die Tätigkeit versteht sich als polizeivollzugsunterstützende Tätigkeit.

Informationserhebung und Recherche (z.B.)

Recherche in polizeilichen Auskunftssystemen

  • Einholen und Zusammentragen von Erkenntnissen aus anderen Informationsquellen (OSINT-Recherchen, Einwohnermeldeamt, Handelsregister, Vereinsregister, Gewerbeämter, Grundbuchämter, Handelskammer, Auskunftsdateien, Ausländerämter, u.a. )
  • Analyse, Strukturierung sowie Eingabe und Pflege von Daten (z.B.)
  • Zusammenführen und Bewerten der Informationen auf ihre Relevanz und rechtliche und fachliche Würdigung entsprechend der jeweiligen Rechtsnorm einschl. Klassifizierung und Priorisierung
  • Aufbereiten der Informationen und Sachverhalte sowie Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit
  • Übertragung und Pflege der Ergebnisse in Dateien (z.B. in Vorgangs- und Fallbearbeitungssystemen, Dateien des polizeilichen Informations- und Analyseverbundes)

Allgemeine Unterstützungsaufgaben (z.B.)

  • Begleitung und Einarbeitung von neuen Beschäftigten im Arbeitsbereich durch Vermittlung von praktischen und theoretischen Fachinhalten
  • Koordination von Qualifizierungsmaßnahmen für neue Beschäftigte im Arbeitsbereich

u.a. administrative Aufgaben

Mitwirkung bei Sonderlagen, BAO

Neben den vorstehend aufgeführten regelmäßig auszuübenden besteht die Verpflichtung, auf Weisung Einzelaufträge auszuführen, die dem Wesen nach zu ihrer/seiner Tätigkeit gehören bzw. sich aus der dienstlichen Notwendigkeit ergeben.Aufgrund der zu bearbeitenden Thematik ist ein Kontakt mit kinder- und jugendpornographisch Darstellungen arbeitstäglich gegeben. Die Personalauswahl erfolgt in psychosozialer Begleitung anhand der Aufgabenbeschreibung.

Anforderungen

formale Anforderungen:Abgeschlossene kaufmännisch geprägte Berufsausbildung in einem anerkannten Büroberuf, verwaltungsbezogene Ausbildung oder in der Rechtspflege (z.B. Rechtsanwaltsangestellte/r, Justizfachangestellte/r).

fachliche Anforderungen

Verständnis für die Sichtung, Auswertung und Bewertung von Unterlagen sowie von elektronischen Daten

gute Merkfähigkeit

Führerschein mindestens Klasse B

dreijährige Berufserfahrung mit Ausbildungsbezug

  • sichere Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift, Level B2
  • Bereitschaft zu Diensten am Wochenende und in der Nacht

außerfachliche Anforderungen

Erfahrungen im Bereich der Datenerfassung- und Bearbeitung

Bereitschaft zur Teamarbeit

Fähigkeit zum selbstständigen ergebnisorientierten Arbeiten/Eigenständigkeit

Leistungsmotivation

Kommunikationsfähigkeit

Hohes Maß an psychischer Belastbarkeit

Nachweise über Berufsabschlüsse und das schriftliche Einverständnis für eine Überprüfung Ihrer Person in den polizeilichen Auskunftssystemen sind der Bewerbung zwingend beizufügen, um im Bewerbungsverfahren berücksichtigt zu werden!Sofern nach der Überprüfung keine Erkenntnisse vorliegen, kann ein Beschäftigungsverhältnis begründet werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht außerdem ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) zur Vorlage bei der Behörde gemäß § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz abgefordert wird.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit einem möglichen Vorstellungsgespräch entstehen können, nicht erstattet werden.

Wir bieten Ihnen

  • eine anspruchsvolle und zugleich herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld
  • einen unbefristeten Arbeitsplatz - Entgeltgruppe 9a TV-L – Link zum Tarifrechner: https://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/allg/

ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz

bedarfsorientierte Fortbildungsmöglichkeiten

flexible Arbeitszeiten (keine feste Kernzeitregelung)

die Möglichkeit zum Bezug eines vom Arbeitgeber bezuschussten VBB-Firmentickets (Jobticket)

Jahressonderzahlung gemäß § 20 TV-L

regelmäßige, tarifliche Entgelterhöhungen, vermögenswirksame Leistungen, betriebliche Altersvorsorge

30 Tage Erholungsurlaub sowie die Gewährung freier Tage am 24.12. und 31.12.

kostenlose Nutzung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. Sportkurse; Fitnessräume; etc.)

Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze und -bedingungen legt das Polizeipräsidium großen Wert darauf, dass sich die Belange von Beruf und Familie bestmöglich vereinbaren lassen. Dieser Arbeitsplatz ist daher - im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten und Erfordernisse - grundsätzlich auch für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.Gleichwohl ist die Landespolizei bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen, so dass Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht sind.

Ihre besondere Verpflichtung sieht die Landespolizei in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende, die zum Personenkreis schwerbehinderter oder diesen gleichgestellten Menschen mit Behinderung gehören, bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

Kontakt und InformationenFür Fragen zum Ausschreibungsverfahren steht Ihnen Frau Kassner unter der Telefonnummer 0355/4937-2310 und für inhaltlich-fachliche Rückfragen zum Aufgabenbereich Frau Beyer unter der Telefonnummer 0355/789-2790 zur Verfügung.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige und vollständige Bewerbung (Lebenslauf, Zeugniskopien, etc. sowie der Angabe der telefonischen Erreichbarkeit zur kurzfristigen Kontaktaufnahme) bis zum 04.10.2026 bevorzugt per e-mail an bewerbungen.pdsued@polizei.brandenburg.de (Anlagen nur pdf- Format) oder schriftlich an das:

Polizeipräsidium Land BrandenburgPolizeidirektion SüdStabsbereich PersonalJuri-Gagarin-Str. 15/1603046 Cottbus

Unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.

Bewerbende, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären und nach Möglichkeit Angaben zu ihrer personal-führenden Stelle zu tätigen.

Bitte senden Sie uns nur Kopien Ihrer Unterlagen und verzichten Sie auf Bewerbungsmappen und Schutzfolien, da sämtliche Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens (3 Monate) datenschutzkonform vernichtet werden.Sofern die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen gewünscht ist, ist der Bewerbung ein ausreichend frankierter und adressierter Rückumschlag beizulegen.

Sollten Sie uns Ihre Unterlagen verschlüsselt zusenden wollen, kontaktieren Sie uns zur Übermittlung unseres öffentlichen Schlüssels.

Hinweise zum Datenschutz:Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung der auf der Website www.polizei.brandenburg.de eingestellten Hinweise zum Datenschutz gebeten, mit denen Sie gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg informiert werden.

Verantwortlich

Polizeidirektion Süd

Pressestelle

  • Juri-Gagarin-Straße 16
  • 03046 Cottbus
  • Telefax: 0355 4937-2002
  • pressestelle01.pdsued@polizei-internet.brandenburg.de
  • Telefon: 0355 4937–2020

Auf einen Blick

30 Tage Urlaub und mehr
Bezahlte Fortbildung
Betriebliche Altersvorsorge
Tarifbindung
Flexible Arbeitszeiten
Prämie oder Bonus
Unbefristeter Vertrag
Jobticket

Anzeige nicht mehr aktuell? Stelle austragen