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KOK- Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V.

Projektreferent*in nationale Kontaktstelle für grenzüberschreitende Verweisung im Kontext Menschenhandel

  • Teilzeit
  • Kirchliche Vereinigungen, politische Parteien sowie sonstige Interessenvertretungen und Vereinigung
  • Berlin, Berlin
  • Vor 9 Wochen veröffentlicht

Stellenbeschreibung

Stellenausschreibung

Projektreferent*in nationale Kontaktstelle

für grenzüberschreitende Verweisung im Kontext Menschenhandel

  • Der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel – KOK e.V. ist ein Zusammenschluss von
  • derzeit 43 Organisationen, die sich gegen Menschenhandel und Ausbeutung sowie gegen Gewalt an
  • Frauen im Migrationsprozess einsetzen. Der Verein vernetzt die Mehrzahl aller spezialisierten
  • Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel in Deutschland sowie weitere in diesem
  • Bereich tätige NGOs. Der KOK e.V. agiert als Schnittstelle zwischen der Praxis einerseits und Politik,
  • Verwaltung und Öffentlichkeit anderseits und schafft einen so Wissenstransfer zwischen den
  • Akteuren.
  • Für die Geschäftsstelle in Berlin suchen wir zum Aufbau der nationalen Kontaktstelle zur
  • grenzüberschreitenden Verweisung von Betroffenen des Menschenhandels (Focal Point Deutschland)
  • zum 01.10.2026 eine*n Projektreferent*in
  • Stellenumfang: 75 % (29,25 Wochenstunden) / Projektlaufzeit: 39 Monate bis 12/2029

Ihr Aufgabengebiet umfasst

Der*die Projektreferent*in verantwortet die fachliche und organisatorische Umsetzung des Projekts zur Entwicklung, Pilotierung und Verstetigung der nationalen Kontaktstelle für die grenzüberschreitende Verweisung von Betroffenen des Menschenhandels. Ziel ist der Aufbau und das Bekanntmachen des opferschutzorientierten, rechtskonformen Vorgaben entsprechenden Focal Points, der als zentrale Koordinierungs- und Vernetzungsstelle für transnationale Verweisungen Betroffener von Menschenhandel in der Europäischen Union fungiert.

Der*die Projektreferent*in gewährleistet die ziel-, qualitäts- und fristgerechte Umsetzung des Vorhabens gegenüber dem Zuwendungsgeber. Er*sie vertritt das Projekt gegenüber Kooperationspartnern sowie nationalen und europäischen Fachgremien und wirkt maßgeblich an der nachhaltigen Verankerung der nationalen Kontaktstelle in Deutschland und der Europäischen Union mit.

Aufgabenübersicht

  • - fachliche Konzeption, Leitung und Weiterentwicklung einer nationalen Kontaktstelle einschließlich Aufgabenprofil, institutioneller Einbindung, Standardprozessen sowie Projekt-, Ressourcen- und Finanzplanung
  • - Steuerung der Entwicklung, Pilotierung und Weiterentwicklung von Verfahren, Arbeitsinstrumenten sowie digitalen Informations- und Kommunikationsstrukturen
  • - Auf- bzw. Ausbau, Koordination und Pflege nationaler und europäischer Kooperations- und Netzwerkstrukturen sowie Vertretung des Projekts in Fachgremien, Arbeitsgruppen und Veranstaltungen
  • - Moderation und Koordination komplexer Abstimmungsprozesse zwischen Behörden, Fachberatungsstellen, internationalen Organisationen, europäischen Netzwerken und zivilgesellschaftlichen Akteuren
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  • - Steuerung und Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen, Workshops und Fachveranstaltungen
  • - Verantwortung für Monitoring, Evaluation, Qualitätssicherung und Berichtswesen einschließlich Dokumentation des Projektfortschritts sowie Erstellung von Entscheidungsgrundlagen für Steuerungs- und Lenkungsgremien
  • - fachliche Verantwortung für den wirtschaftlichen Mitteleinsatz einschließlich Abstimmung mit der Projektadministration, Verwendungsnachweisen sowie Steuerung externer Dienstleistungen

Das bringen Sie mit

- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder vergleichbar) der Sozial-, Rechts-, Politik-, Verwaltungs- oder Humanwissenschaften oder einer vergleichbaren Fachrichtung

- mehrjährige einschlägige Berufserfahrung in der Leitung oder Koordination komplexer Projekte sowie Erfahrung im Projektmanagement einschließlich Zeit-, Ressourcen- und Finanzplanung

- Fundierte Kenntnisse im Themenfeld Menschenhandel, Opferschutz, Asyl- und Migrationsrecht oder geschlechtsspezifische Gewalt sowie der nationalen und europäischen Rechts- und Politikrahmen; vertiefte Kenntnisse der Rechte von Betroffenen und ihrer wirksamen Durchsetzung sind besonders erwünscht

- Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Behörden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und interdisziplinären Netzwerken

- Erfahrungen in der Entwicklung fachlicher Standards, Leitlinien oder Handlungsempfehlungen

- Erfahrung im Fördermittelmanagement öffentlich finanzierter Projekte

- Kenntnisse im Datenschutz und im Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten

- Erfahrung in der Organisation und Moderation von Fachveranstaltungen

- Fähigkeit zur zielgruppengerechten Aufbereitung komplexer Sachverhalte

- sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit in deutscher und englischer Sprache; gerne Kenntnisse einer weiteren Amtssprache der Europäischen Union

- Bereitschaft zu Dienstreisen

Persönliche Kompetenzen

  • - ausgeprägtes strategisches Denken sowie Fähigkeit, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und tragfähige Lösungen zu entwickeln
  • - hohe Kommunikations-, Kooperations- und Verhandlungskompetenz sowie

Netzwerkfähigkeit

  • - selbstständige, strukturierte und ergebnisorientierte Arbeitsweise mit hohem Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein
  • - Sensibilität im Umgang mit besonders schutzbedürftigen Personengruppen sowie ausgeprägte Diversitäts-, Gender- und interkulturelle Kompetenz
  • Die Aufgaben werden in Zusammenarbeit und Absprache mit dem Team der KOK-Geschäftsstelle und den Mitgliedsorganisationen des KOK umgesetzt.
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