Der Tarifvertrag Gemeinden öffentlicher Dienst – besser bekannt als TVöD-VKA – regelt die Arbeitsbedingungen von rund 2,4 Millionen Beschäftigten in deutschen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Er legt Gehälter, Arbeitszeiten, Urlaub und Sozialleistungen verbindlich fest und ist damit das wichtigste Regelwerk für alle, die eine Karriere im kommunalen öffentlichen Dienst anstreben. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie 2026 zum Tarifvertrag für Gemeinden wissen müssen – von Entgeltgruppen und aktuellen Gehältern bis hin zu regionalen Besonderheiten wie dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst Bayern Gemeinden.
- Was ist der TVöD-VKA? Definition & Überblick
- Geltungsbereich: Wer fällt unter den Tarifvertrag Gemeinden?
- Entgeltgruppen & Gehalt 2026 im Überblick
- Regionale Besonderheiten: Bayern und andere Bundesländer
- Arbeitszeit, Urlaub & Sozialleistungen im TVöD Gemeinden
- Karriere im Gemeindedienst: Bewerbung Schritt für Schritt
- FAQ: Häufige Fragen zum Tarifvertrag Gemeinden
- Fazit & Stellenangebote
Was ist der TVöD-VKA? Definition & Überblick
Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst – Bereich Verwaltung (TVöD-VKA) ist der Tarifvertrag, der die Beschäftigung bei Städten, Gemeinden, Landkreisen und kommunalen Verbänden in Deutschland regelt. Er wurde 2005 eingeführt und ersetzt seitdem den früheren BAT (Bundes-Angestelltentarifvertrag) und MTArb (Manteltarifvertrag für Arbeiter) im kommunalen Bereich. Laut praktischkommune.de ist der TVöD-VKA das zentrale Tarifwerk für den weit überwiegenden Teil aller kommunalen Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland.
Vertragsparteien sind auf der Arbeitgeberseite die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und auf der Arbeitnehmerseite ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) sowie der dbb Beamtenbund und Tarifunion. Der Tarifvertrag gilt dabei nicht nur für klassische Verwaltungsberufe, sondern auch für Beschäftigte in kommunalen Kitas, Baubetriebshöfen, Sozialeinrichtungen, Wasserwerken, Abfallwirtschaft und vielen weiteren Bereichen.
Abgrenzung: TVöD-VKA vs. TVöD-Bund vs. TV-L
Der TVöD existiert in zwei Hauptbereichen: dem TVöD-Bund (für Bundesbehörden) und dem TVöD-VKA (für Kommunen). Hinzu kommt der TV-L (Tarifvertrag der Länder), der für Landesbehörden gilt. Obwohl die Grundstruktur ähnlich ist, unterscheiden sich die drei Vertragswerke in Details – etwa bei Jahressonderzahlungen, Leistungsentgelten und einzelnen Entgeltgruppen. Wer bei einer Gemeinde, einem Landkreis oder einer kommunalen GmbH arbeitet, fällt in der Regel unter den TVöD-VKA.
Weitere Hintergrundinformationen bietet unser Artikel Tarifvertrag öffentlicher Dienst VKA 2026: Alles Wichtige sowie der allgemeine Tarifvertrag öffentlicher Dienst: Überblick 2026.
Tarifhistorie & aktuelle Tarifrunde 2026
Die Tarifrunde 2026 brachte für Beschäftigte im kommunalen öffentlichen Dienst eine Gehaltserhöhung von rund 3,0 % zum 1. März 2026 sowie eine steuerfreie Inflationsausgleichsprämie für untere Entgeltgruppen. Gemäß TVöD-Tarifrunde 2026 wurden damit die Tabellenentgelte flächendeckend angehoben, was Einstiegsgehälter in EG 1 auf über 2.100 Euro brutto und Gehälter in höheren Gruppen entsprechend nach oben verschoben hat. Den vollständigen Tariftext finden Sie auf den Seiten der VKA sowie als Download auf einschlägigen Informationsportalen; nützlich ist auch unser Beitrag Tarifvertrag öffentlicher Dienst Download 2025/2026.
Geltungsbereich: Wer fällt unter den Tarifvertrag Gemeinden?
Der Geltungsbereich des Tarifvertrags Gemeinden öffentlicher Dienst (TVöD-VKA) umfasst alle tariflich beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Mitgliedern der kommunalen Arbeitgeberverbände. Das sind in der Praxis eine sehr breite Palette an Einrichtungen und Arbeitgebern.
Arbeitgeber im Geltungsbereich
- Städte, Gemeinden und Verbandsgemeinden (z. B. Verbandsgemeinde Waldfischbach)
- Landkreise und kreisfreie Städte
- Kommunale Zweckverbände (z. B. Abfallentsorgung, Wasserversorgung)
- Kommunale Eigenbetriebe und Regiebetriebe
- Kommunale GmbHs und AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts), soweit Mitglied im kommunalen Arbeitgeberverband
- Jugendämter und kommunale Sozialdienste (mehr dazu: Jugendamt Stellen & Jobs 2026)
- Kommunale Kitas und Kindertageseinrichtungen (Kindertagesstätte Kommune Jobangebot 2026)
- Stadtwerke und kommunale Versorgungsunternehmen (Stadtwerke Mitarbeiter gesucht 2026)
- Standesämter (Standesamt Deutschland Jobbörse 2026)
Wer ist ausgenommen?
Nicht vom TVöD-VKA erfasst sind Beamtinnen und Beamte (für sie gilt das jeweilige Beamtenrecht und die Besoldungsgesetze der Länder), leitende Angestellte mit eigenem Dienstvertrag sowie Auszubildende (für die gilt der TVAöD, Tarifvertrag für Auszubildende im öffentlichen Dienst). Auch Beschäftigte bestimmter kommunaler Unternehmen, die eigene Haustarifverträge abgeschlossen haben (z. B. manche Stadtwerke), können vom Standard-TVöD abweichen. Den genauen Geltungsbereich erläutert unser Beitrag Tarifvertrag öffentlicher Dienst: Geltungsbereich 2026 erklärt.

Entgeltgruppen & Gehalt 2026 im Überblick
Gemäß TVöD-Tarifrunde 2026 sind alle Beschäftigten einer von 15 Entgeltgruppen (EG 1–EG 15) zugeordnet, innerhalb derer es sechs Erfahrungsstufen (Stufe 1–6) gibt. Die Eingruppierung richtet sich nach der Tätigkeit und dem Anforderungsprofil, nicht nach dem Bildungsabschluss allein.
TVöD-VKA Gehaltstabelle 2026 (Auszug, Bruttomonatsentgelt)
| Entgeltgruppe | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 | Stufe 5 | Stufe 6 | Typische Tätigkeiten |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EG 1 | 2.118 € | 2.155 € | 2.192 € | 2.230 € | 2.268 € | – | Einfache Hilfstätigkeiten |
| EG 3 | 2.394 € | 2.454 € | 2.544 € | 2.633 € | 2.699 € | 2.756 € | Einfache Fachkräfte, Hausmeister |
| EG 5 | 2.738 € | 2.858 € | 2.984 € | 3.114 € | 3.238 € | 3.311 € | Verwaltungsfachangestellte (Einsteiger) |
| EG 6 | 2.902 € | 3.027 € | 3.163 € | 3.293 € | 3.415 € | 3.495 € | Verwaltungsfachangestellte (erfahren) |
| EG 8 | 3.248 € | 3.394 € | 3.541 € | 3.690 € | 3.836 € | 3.932 € | Sachbearbeitung, Bürokommunikation |
| EG 9a | 3.448 € | 3.608 € | 3.770 € | 3.931 € | 4.090 € | 4.245 € | Verwaltungsfachwirte, gehobener Dienst |
| EG 9c | 3.787 € | 3.956 € | 4.127 € | 4.298 € | 4.469 € | 4.640 € | Bachelor-Abschlüsse, Sozialarbeiter |
| EG 11 | 4.319 € | 4.506 € | 4.698 € | 4.889 € | 5.079 € | 5.270 € | Ingenieure, IT-Fachleute |
| EG 13 | 5.003 € | 5.462 € | 5.919 € | 6.371 € | 6.730 € | 6.994 € | Akademiker, Führungsaufgaben |
| EG 15 | 6.235 € | 6.790 € | 7.349 € | 7.910 € | 8.353 € | 8.660 € | Leitende Führungspositionen |
Quelle: TVöD-VKA Entgelttabelle, Stand Tarifrunde 2026. Alle Angaben Bruttomonatsgehalt in Euro.
Stufenaufstieg und Erfahrungsstufen
Der Aufstieg innerhalb der Stufen erfolgt zeitabhängig auf Basis einschlägiger Berufserfahrung: Stufe 2 nach einem Jahr, Stufe 3 nach weiteren zwei Jahren, Stufe 4 nach weiteren drei Jahren, Stufe 5 nach weiteren vier Jahren und Stufe 6 (wo vorhanden) nach weiteren fünf Jahren. Vordienstzeiten bei anderen Arbeitgebern im öffentlichen Dienst können angerechnet werden. Nutzen Sie unseren interaktiven TVöD Gehaltsrechner, um Ihr persönliches Bruttogehalt schnell und einfach zu berechnen.

Regionale Besonderheiten: Bayern und andere Bundesländer
Der Tarifvertrag öffentlicher Dienst Gemeinden gilt grundsätzlich bundesweit im kommunalen Bereich – allerdings gibt es regionale Unterschiede, die Bewerberinnen und Bewerber kennen sollten.
Tarifvertrag öffentlicher Dienst Bayern Gemeinden
In Bayern sind die Gemeinden über den Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern (KAV Bayern) organisiert, der Mitglied der VKA ist. Der TVöD-VKA gilt damit auch in Bayern für Beschäftigte bei bayerischen Kommunen. Besonderheiten in Bayern:
- Ballungsraumzulage: Im Großraum München zahlen viele Kommunen freiwillig eine Ballungsraumzulage von bis zu 270 € monatlich, um die hohen Lebenshaltungskosten auszugleichen.
- Leistungsentgelt: Bayerische Kommunen nutzen das tariflich vorgesehene Leistungsentgelt (§ 18 TVöD) besonders aktiv – im Schnitt erhalten Beschäftigte hier 1–2 % des Jahreseinkommens als Leistungsprämie.
- Wohngeldzuschüsse: Einige Kommunen im Münchner Umland bieten zusätzliche Wohnkostenzuschüsse an, die im TVöD nicht vorgesehen, aber betrieblich vereinbart sind.
- Urlaub und Sonderregelungen: Die tariflichen Urlaubsansprüche (30 Tage) gelten einheitlich; manche bayerische Kommunen haben jedoch ergänzende Dienstvereinbarungen zu Gleitzeit und Homeoffice.
Aktuelle kommunale Stellenangebote auf praktischkommune.de zeigen, dass gerade im Großraum München, Nürnberg und Augsburg besonders viele Stellen zu attraktiven Konditionen ausgeschrieben werden. Entdecken Sie kommunale Jobs in Bayern direkt auf unserer Plattform.
Unterschiede in anderen Bundesländern
| Bundesland | Besonderheit / Zuschlag | Arbeitgeberverband |
|---|---|---|
| Bayern | Ballungsraumzulage München, aktives Leistungsentgelt | KAV Bayern |
| NRW | Große Kommunen (Köln, Essen, Bonn) mit breitem Stellenangebot; Zulagen für Schichtdienst | KAV NRW |
| Baden-Württemberg | Kommunen zahlen teils freiwillig Ballungsraumzulage Stuttgart; Beihilfe oft übertariflich | KAV BW |
| Hamburg / Bremen | Stadtstaaten: eigene Senatsverwaltungen; kommunale GmbHs oft TVöD-VKA | KAV Hamburg / Bremen |
| Ostdeutsche Länder | Seit 2022 vollständige Angleichung an westdeutsche Tabellen; keine Ost-West-Unterschiede mehr im TVöD | KAV je Bundesland |
Arbeitszeit, Urlaub & Sozialleistungen im TVöD Gemeinden
Neben dem Gehalt regelt der Tarifvertrag Gemeinden öffentlicher Dienst eine Vielzahl weiterer wichtiger Arbeitsbedingungen, die zusammen ein attraktives Gesamtpaket ergeben.
Arbeitszeit & Urlaub
- Regelarbeitszeit: 39 Stunden/Woche (West), seit 2022 auch vollständig im Osten; in Teilzeit anteilig
- Jahresurlaub: 30 Kalendertage bei einer 5-Tage-Woche
- Gleitzeitmodelle: In den meisten Kommunen per Dienstvereinbarung geregelt; Kernzeiten variieren
- Homeoffice: Zunehmend in kommunalen Ämtern möglich; wird betrieblich vereinbart
- Überstunden: Zuschlagspflichtig (25 % für reguläre Überstunden, 50 % für Sonn- und Feiertagsarbeit)
Sozialleistungen und Zusatzversorgung
Ein wesentlicher Vorteil des Tarifvertrags Gemeinden städte ist die betriebliche Altersvorsorge über die ZVK (Zusatzversorgungskasse) oder VBL. Arbeitgeber zahlen einen Pflichtbeitrag von 6,45 % des sozialversicherungspflichtigen Entgelts; dazu kommt ein freiwilliger Arbeitnehmerbeitrag. Weitere Sozialleistungen im Überblick:
- Jahressonderzahlung: Sogenanntes „Weihnachtsgeld", gestaffelt nach Entgeltgruppe: EG 1–8 erhalten 90 %, EG 9–12 rund 80 %, EG 13–15 rund 60 % eines Monatsentgelts (genaue Prozentsätze gemäß TVöD 2026)
- Leistungsentgelt: Jährliche Sonderzahlung von mindestens 1 % der tariflichen Jahresentgelte aller Beschäftigten (§ 18 TVöD), ausgeschüttet als Leistungsprämie oder Leistungszulage
- Vermögenswirksame Leistungen: 6,65 € monatlich (Arbeiter) bzw. 6,65 € (Angestellte)
- Krankengeldaufstockung: Fortzahlung im Krankheitsfall über 6 Wochen hinaus durch Aufstockung zum Krankengeld
- Beihilfe: In manchen Bundesländern auch für Tarifbeschäftigte möglich (Landesregelung)
Einen Überblick über alle Berufsfelder und ihre tariflichen Eingruppierungen bietet unsere interaktive Berufsübersicht im öffentlichen Dienst.
Karriere im Gemeindedienst: Bewerbung Schritt für Schritt
Der Weg in einen Job unter dem Tarifvertrag Gemeinden öffentlicher Dienst ist gut strukturiert. Laut praktischkommune.de folgen die meisten kommunalen Stellenbesetzungsverfahren einem einheitlichen Ablauf, der sich in sieben Schritte gliedern lässt.
- Schritt 1: Stellensuche & Anforderungsprüfung — Recherchieren Sie passende kommunale Stellenangebote und prüfen Sie die Entgeltgruppe sowie die geforderten Qualifikationen. Achten Sie auf die genaue Eingruppierung (z. B. EG 9a für Verwaltungsfachwirte).
- Schritt 2: Unterlagen vorbereiten — Bereiten Sie Anschreiben, Lebenslauf, Abschlusszeugnisse und ggf. Nachweise über Berufserfahrung im öffentlichen Dienst (für Stufenanerkennung) vor.
- Schritt 3: Online-Bewerbung einreichen — Die meisten Kommunen nutzen Online-Bewerbungsportale. Laden Sie alle Dokumente als PDF hoch; achten Sie auf Dateigrößen (meist max. 5 MB).
- Schritt 4: Eingangsbestätigung & Vorauswahl — Kommunen bestätigen den Eingang in der Regel innerhalb von 1–2 Wochen. Die Vorauswahl erfolgt durch die Personalabteilung anhand der Bewerbungsunterlagen.
- Schritt 5: Eignungstest oder strukturiertes Interview — Viele Kommunen nutzen standardisierte Auswahlverfahren (schriftlicher Test, strukturiertes Interview oder Assessment-Center). Bereiten Sie sich auf tarifspezifische Fragen vor.
- Schritt 6: Vertragsverhandlung & Stufenfestsetzung — Bei Zusage verhandeln Sie die Stufenzuordnung. Legen Sie Nachweise über Vordienstzeiten im öffentlichen Dienst vor, um ggf. in einer höheren Stufe einzusteigen.
- Schritt 7: Beschäftigungsbeginn & Probezeit — Die Probezeit beträgt gemäß TVöD-VKA sechs Monate. In dieser Zeit gelten alle tariflichen Rechte und Pflichten vollständig.
FAQ: Häufige Fragen zum Tarifvertrag Gemeinden öffentlicher Dienst
Was ist der Unterschied zwischen TVöD-VKA und TV-L?
Der TVöD-VKA gilt für Beschäftigte bei Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise), während der TV-L (Tarifvertrag der Länder) für Beschäftigte von Landesbehörden, Schulen und Universitäten gilt. Beide Verträge haben ähnliche Strukturen, unterscheiden sich aber in Jahressonderzahlungen, Leistungsentgelten und einzelnen Stufenlaufzeiten. Für Bundesbehörden gilt der TVöD-Bund.
Gilt der Tarifvertrag Gemeinden auch in Bayern?
Ja. Auch bayerische Kommunen sind über den KAV Bayern Mitglied in der VKA, sodass der TVöD-VKA in Bayern vollständig gilt. Ergänzend zahlen viele bayerische Kommunen, insbesondere im Großraum München, freiwillige Ballungsraumzulagen und nutzen aktiv das Leistungsentgelt nach § 18 TVöD. Die Gehaltssätze der bundeseinheitlichen Entgelttabelle 2026 gelten auch dort verbindlich.
Wie viel verdient man bei einer Gemeinde nach TVöD 2026?
Das Gehalt hängt von der Entgeltgruppe und Erfahrungsstufe ab. Gemäß TVöD-Tarifrunde 2026 reicht das Bruttomonatsgehalt von ca. 2.118 € (EG 1, Stufe 1) bis zu 8.660 € (EG 15, Stufe 6). Ein typischer Verwaltungsfachangestellter in EG 5 verdient zum Einstieg rund 2.738 € brutto; mit mehrjähriger Erfahrung und Beförderung in EG 9a sind bis zu 4.245 € möglich. Nutzen Sie den TVöD Gehaltsrechner für Ihre persönliche Berechnung.
Haben Gemeindebeschäftigte Anspruch auf Weihnachtsgeld?
Ja. Der TVöD-VKA sieht eine Jahressonderzahlung (umgangssprachlich „Weihnachtsgeld") vor, die jährlich im November ausgezahlt wird. Die Höhe beträgt – abhängig von der Entgeltgruppe – zwischen 60 % und 90 % eines Monatsentgelts gemäß den Regelungen der TVöD-Tarifrunde 2026. Beschäftigte in EG 1–8 erhalten den höchsten prozentualen Anteil.
Kann ich Berufserfahrung aus der Privatwirtschaft für höhere Stufen anrechnen lassen?
Grundsätzlich können Arbeitgeber einschlägige Berufserfahrung aus der Privatwirtschaft bei der Stufenzuordnung berücksichtigen – dies ist jedoch eine Kann-Regelung, kein Rechtsanspruch. Berufserfahrung aus dem öffentlichen Dienst (also von anderen Kommunen, Bund oder Ländern) muss hingegen zwingend angerechnet werden, sofern sie einschlägig ist. Legen Sie entsprechende Arbeitszeugnisse und Nachweise bereits bei der Bewerbung vor.
Fazit: Jetzt kommunale Stellen entdecken
Der Tarifvertrag Gemeinden öffentlicher Dienst (TVöD-VKA) bietet Beschäftigten in deutschen Städten, Gemeinden und Landkreisen ein verlässliches, transparent geregeltes Arbeitsumfeld mit attraktiven Gehältern, 30 Tagen Urlaub, betrieblicher Altersvorsorge und einer starken sozialen Absicherung. Die Tarifrunde 2026 hat die Gehälter erneut spürbar angehoben, sodass Einstiegs- und Erfahrungsgehälter auf einem wettbewerbsfähigen Niveau liegen – gerade im Vergleich zu vielen Branchen der Privatwirtschaft. Ob Sie in Bayern, NRW, Baden-Württemberg oder einem anderen Bundesland arbeiten möchten: Der TVöD-VKA schafft bundesweit einheitliche Mindeststandards mit regionalen Ergänzungsmöglichkeiten.
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