Fachperson für Risikoanalyse, präventive Konservierung und Kulturgutschutz
Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V.
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Details
- Unternehmen
- Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V.
- Standort
- Hannover
- Bereich
- Kultur & Bildung
- Vertragsart
- Vollzeit
- Unternehmensgröße
- Kleinstunternehmen (0 - 9 MA)
- Aktualisiert
- 15. Juli 2026
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Stellenbeschreibung
Fachperson für Risikoanalyse, präventive Konservierung und Kulturgutschutz
01.07.2026
auf Grundlage eines Werkvertrages beim Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. gesucht.
Der Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. sucht für die Umsetzung des Projekts „Offensive Kulturgutschutz für das bewegliche Kulturerbe im Land Brandenburg – Startprojekt 2026“ im Zeitraum August 2026 bis Dezember 2026 vorbehaltlich der Förderzusage
eine Fachperson für Risikoanalyse, präventive Konservierung und Kulturgutschutz auf Grundlage eines Werkvertrags.
Der Museumsverband des Landes Brandenburg e. V. vertritt die Interessen der Museen und musealen Einrichtungen im Land Brandenburg. Zweck und Aufgabe des Verbandes ist die Förderung der Museen und Sammlungen im Land Brandenburg sowie die Artikulation des Museumsgedankens in der Öffentlichkeit. Gemeinsam mit anderen kulturellen Institutionen und gesellschaftlichen Kräften trägt er zur Bewahrung und Erneuerung der kulturellen Identität der Bürgerinnen und Bürger des Landes sowie zur Bewahrung ihres historischen Erbes bei. Mit dem Projekt „Offensive Kulturgutschutz für das bewegliche Kulturerbe im Land Brandenburg – Startprojekt 2026“ soll ein erster systematischer Schritt zur Stärkung des Kulturgutschutzes in brandenburgischen Museen unternommen werden. Im Mittelpunkt steht die Durchführung einer Risikoanalyse in ca. 20 Museen in der Stadt Cottbus und im Landkreis Spree-Neiße. Dabei sollen Aufbewahrungsbedingungen, Gefährdungen und Risiken für museales Sammlungsgut erfasst, bewertet und in erste Handlungsempfehlungen überführt werden. Vorbehaltlich einer weiteren Förderzusage soll das Projekt im Jahr 2027 mit der Erstellung individueller Notfallpläne für die beteiligten Museen fortgesetzt werden. Auf Grundlage beider Projektschritte soll abschließend ein auf andere Museumsstandorte übertragbares Konzept zur Risikoanalyse und Notfallplanerstellung erarbeitet werden.
Der Arbeitsauftrag beinhaltet insbesondere:
die fachliche Mitwirkung an der Erarbeitung eines Fragebogens zur Risikoanalyse,
die Durchführung einer systematischen Erfassung und Dokumentation der Aufbewahrungsbedingungen von Kulturgut vor Ort in ca. 20 Museen in der Stadt Cottbus und im Landkreis Spree-Neiße,
die Erhebung und Bewertung von Risiken für das Kulturgut in diesen Museen,
die Formulierung erster Maßnahmen zur Reduzierung, Priorisierung und zum Umgang mit festgestellten Risiken,
fachliche Erläuterung der erhobenen Risiken und erster Maßnahmenempfehlungen gegenüber den beteiligten Museen
die Erstellung eines ausführlichen Abschlussberichts,
die Erarbeitung eines kurzen Beitrags für die „Museumsblätter“, die Publikation des Museumsverbands Brandenburg.
Erwartet werden:
einschlägige fachliche Qualifikationen und nachgewiesene Praxiserfahrungen in den Bereichen präventive Konservierung, Risikomanagement, Notfallplanung und/oder Kulturgutschutz. Erfahrungen im Umgang mit musealen Sammlungen, Aufbewahrungsbedingungen und kleineren bzw. mittleren Museen sind wünschenswert
Fähigkeit zur selbstständigen Durchführung, Auswertung und Dokumentation von Vor-Ort-Erhebungen,
Kommunikationsfähigkeit, sichere Deutschkenntnisse und Reisebereitschaft zu Vor-Ort-Terminen insbesondere in der Stadt Cottbus und im Landkreis Spree-Neiße.
Vorbehaltlich der Förderzusage erfolgt die Beauftragung auf Grundlage eines Werkvertrags. Die Vergütung erfolgt als Honorar und orientiert sich an den im Projekt vorgesehenen Leistungen. Für die Erbringung der beschriebenen Leistungen steht ein Honorar in Höhe von insgesamt 20.000 Euro inkl. ggf. anfallender Umsatzsteuer zur Verfügung. Reisekosten sind darin enthalten und werden nicht gesondert erstattet. Der konkrete Leistungsumfang, die zu erbringende Arbeitsergebnisse, Fristen, Abnahme- und Vergütungsmodalitäten werden vertraglich geregelt. Der Projektzeitraum beginnt voraussichtlich im August 2026 und endet im Dezember 2026. Die Tätigkeit umfasst Vor-Ort-Termine in den beteiligten Museen sowie die eigenständige Vor- und Nachbereitung, Auswertung und Berichtserstellung.
Auszug aus der Stellenausschreibung des Arbeitgebers. Die Bewerbung erfolgt über "Jetzt bewerben".
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