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Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen

Ergotherapeutin oder Ergotherapeut (w/m/d) in Voll- oder Teilzeit bei der Justizvollzugsanstalt Rheinbach

Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen

📍 DüsseldorfSicherheit & RechtVollzeit oder Teilzeit🏢 Sehr große Unternehmen (>1.000 MA)

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Details

Unternehmen
Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen
Standort
Düsseldorf
Bereich
Sicherheit & Recht
Vertragsart
Vollzeit oder Teilzeit
Unternehmensgröße
Sehr große Unternehmen (>1.000 MA)
Aktualisiert
26. September 2026

Geschätztes Gehalt (TVöD)

3.566 – 5.484 €

Entgeltgruppe E9b-E11 · brutto/Monat

Schätzung basierend auf TVöD-VKA Entgelttabelle. Das tatsächliche Gehalt hängt von Eingruppierung und Erfahrungsstufe ab.

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Stellenbeschreibung

I. Beschreibung der Behörde

Die Justizvollzugsanstalt Rheinbach ist eine Anstalt des geschlossenen Vollzuges und zuständig für die Vollstreckung von Freiheitsstrafen an männlichen erwachsenen Strafgefangenen. Die konkrete Zuständigkeit richtet sich nach dem Vollstreckungsplan für das Land Nordrhein-Westfalen.

II. Stellenbeschreibung

Funktionsbezeichnung

Zu besetzen ist eine unbefristete Anstellung als Ergotherapeutin oder Ergotherapeut (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit.

Vergütung / Arbeitszeit

Die Einstellung erfolgt im Beschäftigungsverhältnis nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Eingruppierung richtet sich nach Entgeltgruppe 9a TV-L. Zusätzlich wird eine zeitlich gestaffelte 'Justizvollzugszulage' gewährt. Die wöchentliche Arbeitszeit bei einer Vollzeitanstellung beträgt 39 Stunden und 50 Minuten.

Aufgaben / Tätigkeiten:

Im Rahmen der Einführung einer Psychiatrisch Intensiven Behandlung in Justizvollzugsanstalten NRW (PIB) ist zur Ergänzung des Behandlungsteams die Einstellung einer Ergotherapeutin / eines Ergotherapeuten vorgesehen. Die Ergotherapie gehört als umzusetzende Einzelmaßnahme zu den tragenden Leistungselementen der PIB.

Die Psychiatrisch Intensivierte Behandlung in den Justizvollzugsanstalten richtet sich primär an Gefangene mit sehr hohem Dekompensationsrisiko und verfolgt das Ziel, stationäre Aufnahmen zu vermeiden und die Wiedereingliederung der betroffenen Gefangenen in den Vollzugsalltag besser zu ermöglichen. Dadurch kann eine suizidpräventive Wirkung erreicht werden.

III. Anforderungsprofil

Fachkompetenz

Für die Einstellung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Ergotherapeutin / Ergotherapeut mit staatlicher Anerkennung erforderlich.

Persönliche und soziale Kompetenz

Einsatzbereitschaft, Sensibilität und insbesondere Verständnis beim Umgang mit inhaftierten und psychisch erkrankten Menschen,

Kommunikationsfähigkeit und Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit,

Selbständiges und kooperatives Arbeiten im Team,

Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Motivation und Zuverlässigkeit,

Emotionale Stabilität und Belastbarkeit,

Verständnis für institutionelle Rahmenbedingungen und Sicherheitsbelange einer Justizvollzugsanstalt.

IV. Bewerbungsgesuche/-unterlagen:

Bewerbungen sind bis spätestens 31.10.2026 unter Beifügen der nachstehend genannten Unterlagen an die Leiterin der Justizvollzugsanstalt Rheinbach, Aachener Straße 47, 53359 Rheinbach, zu richten ( ).

Urkunden und Zeugnisse sind als Kopien einzureichen. Die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen ist Voraussetzung für die Einladung zum Auswahlverfahren.

Neben einem Anschreiben ist einzureichen:

tabellarischer Lebenslauf,

Geburtsurkunde in Ablichtung,

Schulzeugnisse, Fachschul- und Lehrzeugnisse,

Arbeitszeugnisse,

Erklärung Vorstrafen,

Erklärung wirtschaftliche Verhältnisse.

Im Rahmen des Auswahlverfahrens wird eine eintägige Hospitation durchgeführt.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Das Land Nordrhein-Westfalen sieht sich der Gleichstellung von schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Beschäftigten in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Behinderung. Bei gleicher Eignung werden Bewerbungen schwerbehinderter Menschen und diesen gleichgestellten behinderten Menschen, vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen, bevorzugt berücksichtigt. Die Ausschreibung richtet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund.

Auszug aus der Stellenausschreibung des Arbeitgebers. Die Bewerbung erfolgt über "Jetzt bewerben".

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