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Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH

Wenn Gefahren im IT-System lauern

Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH

📍 Halle (Saale)Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; SozialversicherungVollzeit🏢 Mittlere Unternehmen (50 - 249 MA)

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Details

Unternehmen
Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH
Standort
Halle (Saale)
Bereich
Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung
Vertragsart
Vollzeit
Unternehmensgröße
Mittlere Unternehmen (50 - 249 MA)
Aktualisiert
30. August 2026

Geschätztes Gehalt (TVöD)

3.566 – 5.484 €

Entgeltgruppe E9b-E11 · brutto/Monat

Schätzung basierend auf TVöD-VKA Entgelttabelle. Das tatsächliche Gehalt hängt von Eingruppierung und Erfahrungsstufe ab.

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Stellenbeschreibung

26. August 2026 Cybersicherheit komplexer Systeme

Wenn Gefahren im IT-System lauern

Ne-Trust erforscht neue Abwehr gegen Insiderbedrohungen

Ne-Trust nimmt Insiderbedrohungen in den Blick: Beim virtuellen Partnering Event am 22. September 2026 vernetzt die Cyberagentur mögliche Partner für die Erforschung neuer Negative-Trust-Architekturen. Foto: Magnific/Cyberagentur

Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) bringt am 22. September 2026 potenzielle Forschungspartner für das geplante Forschungsprogramm „Negative-Trust-Architekturen“ (Ne-Trust) virtuell zusammen. Ne-Trust soll neue Ansätze entwickeln, um Insiderbedrohungen in IT-Systemen früher zu erkennen und proaktiver abzuwehren, als es etablierte Zero-Trust-Konzepte ermöglichen. Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungseinrichtungen erhalten beim Partnering Event Einblicke in die Forschungsziele und können sich für gemeinsame interdisziplinäre Projekte vernetzen.

Bedrohungen für IT-Systeme entstehen nicht nur durch Angriffe von außen. Innentäterinnen und Innentäter verfügen häufig bereits über legitime Zugriffsrechte und können sich deshalb vergleichsweise unauffällig innerhalb von IT-Infrastrukturen bewegen. Sie können Systeme erkunden, Informationen missbrauchen oder Schäden verursachen. Insiderbedrohungen können dabei böswillig, fahrlässig oder kollusiv entstehen. Auch kompromittierte Nutzerkonten können Angreifern die Rolle eines vermeintlich legitimen Insiders verschaffen.

Mit dem geplanten Forschungsprogramm „Negative-Trust-Architekturen“ (Ne-Trust) will die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) untersuchen, wie sich solche Bedrohungen zuverlässiger erkennen und wirksamer abwehren lassen.

Am Dienstag, 22. September 2026, von 14:00 bis 17:00 Uhr veranstaltet die Cyberagentur dazu ein virtuelles Partnering Event. Es richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die sich mit IT-Sicherheitsarchitekturen, Cyberabwehr oder angrenzenden technischen, sozialen und rechtlichen Fragestellungen beschäftigen.

Wenn legitimer Zugriff zum Sicherheitsrisiko wird

Etablierte Sicherheitskonzepte wie Zero Trust gehen grundsätzlich davon aus, dass keinem Zugriff automatisch vertraut werden sollte. Identitäten und Berechtigungen werden kontinuierlich geprüft, Zugriffsrechte begrenzt und IT-Systeme stärker segmentiert. Diese Prinzipien können die Widerstandsfähigkeit digitaler Infrastrukturen erheblich erhöhen.

Bei Insiderbedrohungen bestehen jedoch besondere Herausforderungen. Personen oder kompromittierte Konten können bereits über gültige Berechtigungen verfügen und damit zunächst regelkonform erscheinen. Auch zentrale Grundlagenwerke wie die NIST-Leitlinie SP 800-207 weisen auf verbleibende Lücken und weiteren Forschungsbedarf hin.

Zusätzlich verändert Künstliche Intelligenz die Bedrohungslage. KI-gestützte Methoden können Angriffe automatisieren, Täuschungen glaubwürdiger gestalten und Schwachstellen gezielter ausnutzen. Solche Entwicklungen betreffen auch IT-Systeme in Verwaltung, Verteidigung und Sicherheitsbehörden.

Negative Trust als eigenständiger Forschungsansatz

Ne-Trust setzt an diesen Grenzen bestehender Sicherheitskonzepte an. Technologieoffen und interdisziplinär sollen eigenständige Negative-Trust-Paradigmen sowie entsprechende Referenzarchitekturen für IT-Systeme untersucht und entwickelt werden. Dabei geht es nicht allein darum, Zugriffe stärker zu kontrollieren. Erforscht werden soll vielmehr, wie Systeme verdächtiges Verhalten innerhalb ihrer eigenen Strukturen erkennen und darauf proaktiver reagieren können.

Auszug aus der Stellenausschreibung des Arbeitgebers. Die Bewerbung erfolgt über "Jetzt bewerben".

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