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Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen

Sozialarbeiterin oder Sozialarbeiter (m/w/d) mit staatlicher Anerkennung

Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen

📍 DüsseldorfSicherheit & RechtTeilzeit🏢 Sehr große Unternehmen (>1.000 MA)

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Details

Unternehmen
Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen
Standort
Düsseldorf
Bereich
Sicherheit & Recht
Vertragsart
Teilzeit
Unternehmensgröße
Sehr große Unternehmen (>1.000 MA)
Aktualisiert
19. Mai 2026

Geschätztes Gehalt (TVöD)

3.566 – 5.484 €

Entgeltgruppe E9b-E11 · brutto/Monat

Schätzung basierend auf TVöD-VKA Entgelttabelle. Das tatsächliche Gehalt hängt von Eingruppierung und Erfahrungsstufe ab.

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Stellenbeschreibung

Stellenausschreibung

für eine befristete Teilzeitzeitstelle (75%) im gehobenen Sozialdienst (w/m/d) beim Fachbereich Sozialdienst im Justizvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen zur Wahrnehmung von Aufgaben im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative B 5 in den Justizvollzugsanstalten Euskirchen (55%) und Rheinbach (20%). Die Stelle ist zunächst für ein Jahr befristet. Die Einstellung erfolgt zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Stellenbeschreibung und Anforderungsprofil

1. Stellenbeschreibung

Die Stellenausschreibung richtet sich ausschließlich an Sozialarbeiterinnen / -pädagoginnen und Sozialarbeiter / -pädagogen (B.A.) mit staatlicher Anerkennung. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 15 TV-L S.

Die Mitarbeiterin / der Mitarbeiter ist als B3-Fachkraft in den Justizvollzugsanstalten Euskirchen und Rheinbach tätig.

B5 ist eine Gemeinschaftsinitiative des nordrhein-westfälischen Strafvollzugs mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel der Initiative ist die Durchführung und Weiterentwicklung eines landesweiten Übergangsmanagements zur beruflichen Eingliederung von (jungen) Gefangenen und Haftentlassenen. Mit dem B3-Modul soll die Vermittlung der Gefangenen in Arbeit oder (Folge-) Ausbildungen intensiviert werden. Den Teilnehmenden wird eine beschäftigungsorientierte Entlassungsvorbereitung angeboten, die bei Bedarf durch nachsorgende Leistungen im Übergang aus der Haft in Beschäftigung ergänzt wird.

2. Über- und Unterstellungen

Überstellt ist

dienstrechtlich die Anstaltsleitung der JVA Duisburg-Hamborn und

fachlich die Leitung des Fachbereichs Sozialdienst im Justizvollzug NRW

3. Aufgaben/Tätigkeiten

Kernaufgabe ist die Beschäftigungsvermittlung von Gefangenen im Übergang aus der Haft in die Freiheit. Dazu gehören unter anderem:

Motivierende Beratung der Gefangenen

Standardisierte Klärung des individuellen Bedarfs

Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen

Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit nach der Entlassung

Hilfe bei der Beantragung von Leistungen nach ALG1/Bürgergeld sowie zur rechtswirksamen „Arbeitssuchend- oder Arbeitslos-Meldung“.

Vermittlung an die „beschäftigungsorientierte Nachsorge“ (B4).

Fallbezogene Dokumentation der B3-Entlassungsvorbereitung sowie vollständige und fristgerechte Weiterleitung anonymisierter Monitoring- und Evaluationsdaten.

Fallbezogene Absprache mit dem Sozialdienst der JVA sowie Kooperation mit externen Trägen und Arbeitsmarktakteuren zur Gestaltung der Entlassungssituation.

Teilnahme an Dienstbesprechungen.

4. Anforderungsprofil

Dipl. Sozialarbeiter/in/ Sozialpädagoge/in oder Bachelorgrad (B.A.)

staatliche Anerkennung

erweitertes Führungszeugnis ohne Einträge

Fachliche Anforderungen:

Erfahrungen / Kenntnisse:

in der Arbeit mit Menschen mit multiplen Problemlagen

in der Straffälligenhilfe

in der Netzwerkarbeit

im Bereich der Arbeitsmarktintegration

gute schriftliche Ausdrucksfähigkeit

administrative Kenntnisse

sicherer Umgang mit MS-Office

Persönliche Anforderungen:

guter Studienabschluss

humanistisches Menschenbild

hohe soziale und kommunikative Kompetenz

Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit, Teamfähigkeit

Organisations- und Verhandlungsgeschick

psychische Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit

Kreativität und Flexibilität

angemessener Umgang mit Nähe und Distanz

Loyalität gegenüber Dienst- und Fachvorgesetzten

Fortbildungsbereitschaft

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Auszug aus der Stellenausschreibung des Arbeitgebers. Die Bewerbung erfolgt über "Jetzt bewerben".

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