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Bürgermeisteramt Leingarten

Architektenwettbewerb für den Neubau des Feuerwehrhauses

Bürgermeisteramt Leingarten

📍 LeingartenVerwaltungVollzeit🏢 Große Unternehmen (250 - 999 MA)

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Details

Unternehmen
Bürgermeisteramt Leingarten
Standort
Leingarten
Bereich
Verwaltung
Vertragsart
Vollzeit
Unternehmensgröße
Große Unternehmen (250 - 999 MA)
Aktualisiert
8. Juli 2026

Geschätztes Gehalt (TVöD)

3.895 – 5.975 €

Entgeltgruppe E10-E12 · brutto/Monat

Schätzung basierend auf TVöD-VKA Entgelttabelle. Das tatsächliche Gehalt hängt von Eingruppierung und Erfahrungsstufe ab.

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Stellenbeschreibung

Architektenwettbewerb für den Neubau des Feuerwehrhauses

Die Entscheidungsträger bei der Beratung

Über das Wettbewerbsergebnis

Anlass und Zweck des Wettbewerbs:

Die Gemeinde Leingarten beabsichtigen den Neubau eines Feuerwehrhauses mit

7 Einstellplätzen und einer Waschhalle am südlichen Ortsrand von Leingarten, an

der L 1105.

Mit dem Verfahren eines Planungswettbewerbs soll auf der Grundlage der Vorentwürfe

die beste architektonische, funktionale, wirtschaftliche und städtebauliche

Lösung für die zu planende und zu realisierende Hochbaumaßnahme gefunden

werden, die den gewachsenen Aufgaben der Feuerwehr in Qualität und Leistungsfähigkeit

gerecht wird, die gestiegenen funktionalen Anforderungen an das neue

Gebäude erfüllt und die spezifischen betrieblichen und verkehrstechnischen Abläufen

berücksichtigt.

Zudem soll an der Ortsrandlage ein sensibler Übergang zur freien Landschaft geschaffen

werden mit einer angemessenen Einbindung in die bestehende Topografie.

Auslober:

Gemeinde Leingarten

vertreten durch Herrn Bürgermeister Ralf Steinbrenner

Koordination:

Bürgermeisteramt Leingarten

Heilbronner Str. 38, 74211 Leingarten

Wettbewerbsbetreuer:

ARCHITEKTUR 109

Mark Arnold + Arne Fentzloff PartGmbB, Freie Architekten BDA Freie Architekten BDA

Hohnerstraße 23, 70469 Stuttgart

Wettbewerbsverfahren:

Der Wettbewerb ist als einphasiger Planungswettbewerb mit vorgeschaltetem

Bewerbungs- und Auswahlverfahren nach VgV in Form eines nicht offenen Wettbewerbs

mit 15 Teilnehmern ausgelobt und zielt auf den Erhalt einer Vielfalt von

Lösungsvorschlägen.

Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird die Ausloberin mit den

Preisträgern ein Verhandlungsverfahren nach VgV über die Auftragsvergabe durchführen.

Insgesamt wurden 10 Arbeiten mit einer durchweg hohen Qualität eingereicht.

Wettbewerbsvorsitzender:

Herr Dipl. Ing. Sebastian Haffner, Architekt, Stuttgart

Folgende Preisträger wurden ermittelt:

2. Preis 1125

Frank Heinz Architekt, Waldkirch

2. Preis 1121

Wittfoht Architekten BDA, Stuttgart

Anerkennung 1127

Hippmann Architekten BDA, Stuttgart

Anerkennung 1128

Harris + Kurrle Architekten BDA partnerschaft mbb, Stuttgart

Ausstellung

Entwurf 1125

Modell 1125

Schriftliche Jury-Beurteilung 2. Preis 1125

Die Verfasser überraschen mit einem radikalen Konzept. Die Topographie des Grundstücks

nutzend wird das Baukörpervolumen in den Hangverlauf eingeschoben. Der

Neubau formuliert damit nur zwei Fassaden: die begehbare Dachfassade, eine große

Landschaftsterrasse, sowie die Gebäudefassade nach Norden der Gemeinde hin zugewandt.

Die mit dem Konzept verbundene Haltung nicht ein solitäres, freistehendes

Feuerwehrgebäude zu entwickeln, sondern aus der Landschaft und ihrer Topographie

heraus einen Entwurf abzuleiten, wird begrüßt und stellt eine eigenständige Antwort

auf die gestellte Bauaufgabe dar.

Ergänzend zur horizontalen Erscheinung schlagen die Verfasser einen in der Landschaft

frei stehenden vertikalen Turm vor. Er markiert selbstverständlich im Landschaftsraum

den nord-westlichen Abschluss des Geländes.

Die Zufahrt von der Landesstraße L1105 sollte ihrer Führung optimiert werden. Die

Trennung von Alarmzufahrt und Alarmausfahrt ist gelöst.

Gliederndes Element des Entwurfes stellt ein Atrium dar, das die Funktionsbereiche Fahrzeughalle

von den Bereichen Einsatz und Übungsabwicklung, Ausbildung, Aufenthalt

und Verwaltung trennt. Dieses räumlich sehr interessante Angebot führt jedoch zu sehr

problematischen Funktionsabläufen. Die Wege über das Atrium in die Umkleiden und

von dort in die Fahrzeughalle sind entschieden zu lang. Die Einsatzzentrale und der

Auszug aus der Stellenausschreibung des Arbeitgebers. Die Bewerbung erfolgt über "Jetzt bewerben".

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