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Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW)

Beschäftigte oder Beschäftigter im Bereich der Radikalisierungsprävention in der Justizvollzugsanstalt Düsseldorf (m/w/d)

Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW)

📍 GelsenkirchenVerwaltungVollzeit🏢 Sehr große Unternehmen (>1.000 MA)

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Details

Unternehmen
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW)
Standort
Gelsenkirchen
Bereich
Verwaltung
Vertragsart
Vollzeit
Unternehmensgröße
Sehr große Unternehmen (>1.000 MA)
Aktualisiert
15. April 2026

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Stellenbeschreibung

Beschäftigte oder Beschäftigter im Bereich der Radikalisierungsprävention in der Justizvollzugsanstalt Düsseldorf zur Unterstützung bei der fachkundigen Betreuung und Begleitung von Inhaftierten aus muslimisch geprägten Kulturkreisen, insbesondere von Personen, die aufgrund persönlicher Krisen, Orientierungslosigkeit oder sozialer Ausgrenzung von religiöser Radikalisierung gefährdet sein könnten, durch Förderung der Resilienz gegenüber extremistischen Einflüssen und der Klärung religiöser Fragen.

Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder Sozial- und Erziehungsdienst (TV-L S) und der ihn ergänzenden Tarifverträge.

Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe (EG) S 15.

Die Justizvollzugsanstalt Düsseldorf verfügt derzeit über 835 Haftplätze und ist eine Einrichtung des geschlossenen Männervollzuges.

Es besteht im Einzelnen folgende Zuständigkeit:

Ersatzfreiheitsstrafe

Freiheitsstrafe bis einschließlich 3 Monate

Freiheitsstrafe (Erst- und Regelvollzug) von mehr als 3 bis einschließlich 36 Monaten

Freiheitsstrafe von mehr als 36 bis 48 Monaten entsprechend dem Ergebnis des Einweisungsverfahrens

Freiheitsstrafe von mehr als 48 Monaten

Strafarrest

Untersuchungshaft, Auslieferungs- und Durchlieferungshaft sowie Zivilhaft

In der Justizvollzugsanstalt Düsseldorf sind aktuell rd. 400 Bedienstete beschäftigt.

B. Aufgaben

Zu den Aufgaben gehören insbesondere:

die Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Betreuung von muslimischen Gefangenen,

die Entwicklung und Umsetzung präventiver Angebote zur Verhinderung des Einstiegs in islamistische Gruppierungen,

die Einzelberatung einstiegsgefährdeter und ausstiegwilliger Gefangener und deren Angehörige,

Kontaktpflege zu muslimischen Gemeinden und Vereinen,

die Kooperation mit

o dem Fachbereich Radikalisierungsprävention im Justizvollzug Nordrhein-Westfalen,

o Aussteigerprogrammen in staatlicher und zivilgesellschaftlicher Trägerschaft,

o Migrationsfachdiensten der freien Wohlfahrtsverbände,

o Ausländerbehörden und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und anderen externen Behörden und Einrichtungen,

der Aufbau eines Netzwerkes zur Prävention des Einstiegs in islamistische Gruppierungen,

die Mitwirkung bei Unterstützung und Beratung von Bediensteten bei interkulturellen und religiösen Fragen,

die Mitwirkung bei der Aufstellung Durchführung und Weiterentwicklung von Vollzugsplänen,

die Mitwirkung an sonstigen vollzuglichen Entscheidungen und Teilnahme an Vollzugskonferenzen,

die Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung der Bediensteten der Justizvollzugseinrichtung,

die Mitwirkung bei Psychosozialer Krisenintervention,

die Mitwirkung bei der Mediation bei kultur- und sprachbedingten Konflikten,

die Mitwirkung bei der Entwicklung niedrigschwelliger, sprachungebundener Betreuungs-, Beschäftigungs- und Freizeitangebote,

die Mitwirkung bei der Organisation der Zusammenarbeit mit Anstaltsgeistlichen und Vertretern verschiedener Religionen und Kirchen sowie mit ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern,

Mitwirkungsaufgaben können bei fachlichem Bezug auch zur federführenden Erledigung übertragen werden,

Mitwirkung in anstaltsinternen Konferenzen und Arbeitsgruppen (intern),

Mitwirkung in fachspezifischen Arbeitsgruppen (extern).

C. Anforderungsprofil

I. Fachkompetenz/Methodische Anforderungen

Die Bewerberin / der Bewerber ist Sozial- oder Geisteswissenschaftlicher o.ä. mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium (Bachelorgrad, Diplomgrad mit dem Zusatz Fachhochschule

(FH) oder ein anderer gleichwertiger Abschlussgrad) vorzugsweise in den Fachrichtungen Erziehungs-, Sozial- oder Politikwissenschaften, Soziale Arbeit, Islamwissenschaft, Islamische Religionspädagogik, Islamische Theologie, Islamische Studien, Religionswissenschaften, oder mit einem inhaltlich vergleichbaren Abschluss in einer verwandten Disziplin,

Auszug aus der Stellenausschreibung des Arbeitgebers. Die Bewerbung erfolgt über "Jetzt bewerben".

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